30.06.2017 - 20:00 Uhr
Sport

Multimediale Chrokik

Zum "70-Jährigen" bekräftigen viele Ehrengäste bekräftigten den Stellenwert des TSV Reuth. Treue Mitglieder wurden ausgezeichnet. Die multimediale Vereinschronik wusste zu gefallen.

Ernst Schießl (vorne, Mitte) ist sage und schreibe 70 Jahre Mitglied beim TSV Reuth. Bruno Neugirg (links daneben) ist seit sagenhaften 60 Jahren dabei. Bilder: ang (3)
von Autor ANGProfil

"Habe fertig. " Die legendären Worte der Wutrede von Giovanni Trapattoni waren ebenso in der multimedialen Vereinschronik verpackt, wie weitere emotionale Momente aus sieben Jahrzehnten der TSV-Historie. Die Festgäste in der Mehrzweckhalle waren allesamt von der gut einstündigen Präsentation überwältigt.

Bernd Stengls bewegte und vertonten Bilddokumente, dazu Peter Schieders passende Kommentare - viele der im Saal Anwesenden konnten sich auf der Leinwand wiederfinden. "So etwas in dieser Perfektion habe ich bei einem Festabend noch nicht erlebt", schwärmte Ex-Bundesligaprofi Hans Pausch, der in der sportlichen Glanzzeit des TSV Reuth neben Franz Sperl, Werner Marschalek und Luggi Denz wohl die prägendste Trainerpersönlichkeit war.

"Schönster Sport"

Auch die Ehrengäste verfolgten das über 70 Jahre gereifte Vereinsgeschehen mit größtem Interesse. Als Vertreter des Landrats meinte Mitterteichs Bürgermeister Roland Grillmeier, dass für ihn "Fußball der schönste Vereinssport" sei. Er verfolge die Vereinsarbeit des TSV Reuth stets im Internet und kommt zu dem Fazit, dass hier die Basis einfach stimmt. Bürgermeister Werner Prucker betonte, dass der TSV mit seiner vorbildlichen Nachwuchsarbeit und seiner erstklassig gepflegten Sportanlage ein Aushängeschild für die region sei. Dass sich die Zeiten des Konkurrenzdenkens positiv in eine "fantastische Zusammenarbeit" gewandelt haben, sei der Verdienst vieler weitsichtiger Funktionäre, meinte Bernhard Reis, der Vorsitzende des TSV Erbendorf. Falkenbergs Vorsitzender Hubert Mark unterstrich den Wert der Kooperation über zwei Fußballkreise hinweg. Die Sportanlage des TSV Reuth würde sich für höherklassige Aufgaben eignen, meinte Albert Kellner als Vorsitzender des Fußballkreises Amberg/Weiden.

Im Cabrio

Für die Auswahl des Schirmherrn ist der TSV Reuth gezielt an Albert von Podewils herangetreten, der selbst eineinhalb Jahrzehnte lang die Jugendarbeit im Verein mitprägte und vor allem ein vehementer Verfechter der nachbarlichen Kooperationen war. Podewils, der zuvor mit Gattin im Cabrio zum Festabend chauffiert wurde, brachte seine Freude zum Ausdruck, dass heute diese Spielgemeinschaften eine sinnvolle Jugendförderung mit Besetzungen aller Altersgruppen ermöglichen. Er habe die Schirmherrschaft sehr gerne übernommen, weil seine Familie schon immer ein offenes Ohr für die sporttreibende Jugend hatte. Seine Familie freue sich bereits, wenn der historische Schlosshof am heutigen Samstag Schauplatz des "Italienischen Abends" sei.
Zusammen mit Roland Grillmeier, Albert Kellner und dem TSV-Vorsitzenden Peter Schieder überreichte der Schirmherr an zahlreiche langjährige Mitglieder Ehrennadeln mit Urkunden. Seit Vereinsgründung vor 70 Jahren zählen Ernst Schießl und Ludwig Menzl praktisch zum Grundstock des TSV Reuth (wir berichteten).

Seit 60 Jahren sind Adolf Bächer, Bruno Neugirg und Johann Zintl dabei. Auf fünf Jahrzehnte blicken Werner Käß, Bernhard Knott, Karl-Heinz Schmidt, Egon Böhm, Herbert Heim, Richard Jonek, Günter Konz, Johann Korb, Hans-Joachim Neubauer und Norbert Riedl zurück.

Lang ist die Liste der "40-Jährigen" mit Josef Bächer, Wolfgang Heining, Bernhard Hösl, Norbert Hösl, Rainer Reber, Hansi Riedl, Klaus Anzer, Karl-Heinz Budnik, Josef Hasenfürter, Markus Hösl, Stefan Hösl, Helmut Hruschka, Josef Käß, Günther Köllner, Wolfgang Köllner, Raimund König, Franz Schöpf, Hubert Schricker und Bernd Stengl. Vor 25 Jahren stießen Werner Prucker, Helmut Konz, Josef Mayerhöfer, Sebastian Hösl, Daniel Budnik und Michael Frank zum Verein und zehn Jahre Mitglied sind Sebastian Meyer, Marco Naber, Raphael Prause, Thomas Ruf, Carina Schieder, Maximilian Schug, Anna-Lena Weiß, Markus Weiß, Nicolas Kühlein, Lukas Flieger, Pascal Höcht, Matthias Käß, Peter Meißner, David Schedl, Simon Schedl, Peter Schirl, Marius Steiner und Sascha Stengl.

Dass einige Geehrte nicht da waren, führte Peter Schieder darauf zurück, dass bei den "Zehnjährigen" viele Kinder sind und einige erst zum Italienischen Abend kommen.

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