10.12.2017 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Weihbischof Reinhard Pappenberger feiert Gottesdienst in Premenreuth: Festtag für ganze Pfarrei

Schon sehr lange ist es her, dass in der altehrwürdigen Wallfahrtskirche "Mariahilf" von Premenreuth ein Bischof die Heilige Messe feierte. Am Hochfest der Unbefleckten Empfängnis Mariens stand Weihbischof Reinhard Pappenberger am Altar.

Mit Ruhestandspfarrer Monsignore Martin Neumeier (links) und Pater Dr. James Mudakodil (rechts) feierte Weihbischof Reinhard Pappenberger den Pontifikalgottesdienst. Bilder: rw (2)
von Roland WellenhöferProfil

Schon bei seinem Besuch im Juli anlässlich des Festgottesdienstes zur 300-Jahr-Feier der St. Katharina-Kirche in Reuth hatte Pappenberger ein Wiedersehen mit der Pfarrei versprochen. Und so freute er sich über ein volles Gotteshaus. In den ersten Reihen hatten die Kommunionkinder und die Firmlinge Platz genommen. Pater Dr. James Mudakodil begrüßte den Würdenträger auf das Herzlichste.

Der Festtag der Gottesmutter sei aller Ehren wert, so Weihbischof Pappenberger. Auch wenn es dem Feiertag so ähnlich ergangen ist, wie der Premenreuther Kirche im Laufe der Jahrhunderte: obwohl von großer Bedeutung kenne sie heute kaum jemand. Und auch der Festtag der unbefleckten Empfängnis sei immer mehr aus dem Blick geraten. Den Pontifikalgottesdienst feierte auch Ruhestandspfarrer Monsignore Martin Neumeier mit.

Der Weihbischof erinnerte in seiner Predigt an den Hufschmied Johannes Hayle, der im Jahr 1600 in der Nähe der heutigen Kirche eine Kapelle bauen ließ und darin ein Marienbild aufstellte und so die Wallfahrt begründete. Wegen der stetig wachsenden Zahl der Gläubigen musste die Kapelle immer wieder erweitert werden. Schließlich wurde 1799 der Grundstein für die jetzige Wallfahrtskirche gelegt und ein Jahr später vollendet. Erst 1867 - also vor 150 Jahren - wurde diese vom damaligen Regensburger Bischof Ignatius von Senestrey geweiht. Seit mehr als 400 Jahren beten die Menschen nun zu dem Gnadenbild. Zahllose Gebetserhörungen hat es seitdem gegeben. Die vielen Votivtafeln zeugen davon: Die Mutter Gottes zu Premenreuth hat geholfen.

Nach dem Gottesdienst traf sich der Weihbischof im Pfarrhof nebenan mit den Stützen der Pfarrgemeinde. Bürgermeister Werner Prucker überreichte im Namen der politischen Gemeinde dem Gast die druckfrische Jahresausgabe der Schriftenreihe "Wir am Steinwald".

 

 

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