14.08.2017 - 20:00 Uhr
RiedenOberpfalz

Mit Madleen Scharl und Dominik Flierl hat Rieden sein Oberkirwapaar 2017 "Mir hom die schönsten Kirwamoidln"

"Wer hot die schönste Kirwa? - Mir hom die schönste Kirwa!" Und natürlich auch "Mir hom die schönsten Kirwamoidln" skandierten die Burschen, als sie mit dem geschmückten Traktor die Mädchen einholten. Mehrere Hundert Zuschauer drängten sich um den Baum, als die zwölf Paare ihre Tänze vorführten.

von Hubert SöllnerProfil

Mit gefüllten Krügen um den Baum hatten sie für Erfrischung von innen vorgesorgt. Die drei Schnarndorfer Musikanten spielten dazu auf. Die Knödl-Maturka, den Jiffy Mix, den Zwiefachen d' Staumauer, s' Mühlradl, Bayerische und Walzer hatten die Riedener Paare einstudiert. Die Zuschauer waren begeistert und geizten nicht mit Beifall. Dazwischen nahmen die Akteure einen kräftigen Schluck aus ihren Krügen. Mit einem Walzer wurde das neue Oberkirwapaar ausgetanzt: Madleen Scharl und Dominik Flierl. Nach deren Ehrentanz ging's ab ins Festzelt. Das Publikum war schließlich vom Zuschauen hungrig und durstig geworden. Kaffee gab's, Kuchen, Torten und Kirwaküchln dazu, aber auch eine frische Maß und eine deftige Brotzeit.

Die Schnarndorfer - Michl Köppl mit seiner Quetschn, Andreas Wilhelm mit der Gitarre und Fredl Kerschner am Bariton - spielten weiter auf und sorgten für wahre Kirwastimmung, wie sie nach einem pfundigen Baumaustanzen sein soll.

Die Kinder aber hatten sich bei Omas und Opas eine Taschengeldzulage besorgt, amüsierten sich am Karussell, den Autoscootern und investierten ihr Bares in Süßigkeiten.

Später übernahmen dann die Birg-länder Musikanten das musikalische Kommando. Und weil die Riedener ihr Vilstalfest und die Kirwa heuer vier Tage feierten, wurde für die Paare zwar der Montag noch einmal so richtig stressig: Nach einem Weißwurstfrühschoppen hieß es auf zum Bärtreiben. Am Abend spielten Sappralot auf und wurde der Baum versteigert. Und nicht nur aus der Bar hörte man immer wieder "Oh Kirwa lau niat nou." Den Dienstag aber ließen alle gemütlicher angehen. Frühschoppen und Mittagstisch im Festzelt, nachmittags ein "Spiel ohne Grenzen" und am Abend gemütlicher Ausklang.

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