09.04.2018 - 20:00 Uhr
RiedenOberpfalz

Haupversammlung der CSU Rieden Freibadsanierung könnte klappen

Bei der Riedener CSU herrscht bereits Wahlkampfstimmung. Das zeigten einige Themen bei der Jahreshauptversammlung im Hirschenwirt ganz deutlich.

Viele Mitglieder werden beim CSU-Ortsverband Rieden geehrt. 60, 55, 50, 45, 40 und 15 Jahre halten sie schon zur Partei. Bild: bö
von Paul BöhmProfil

Nachgewählt wurden die Delegierten für die Europawahl aus dem Ortsverband, die dann auf Kreisebene bei der Nominierung der Kandidaten mit dabei sein werden. Für die CSU Rieden sind dies Erwin Geitner, Josef Weinfurtner, Johann Szegda, Erika Müllner, Gotthard Färber und Georg Geck. Als Ersatzdelegierte wurden Jürgen Färber, Franz Richter, Dennis Koller, Erich Kiener, Dieter Teich und Thomas Hollweck nominiert.

Eine ganze Reihe von Veranstaltungen hat es im vergangenen Jahr unter der Federführung der CSU gegeben. Dazu gehörte auch ein Feierabendseidl mit MdB Alois Karl zum Ausklang der Bundestagswahl, die Landtagsfahrt und das Sommerfest mit der Jungen Union. Wie Ortsvorsitzender Josef Weinfurtner anmerkte, ist die CSU auch weiterhin auf der Suche nach Mitbürgern, die sich gesellschaftlich engagieren möchten.

"Unser Plan ist es, mehr Frauen für die regionale Politik zu gewinnen und vor allem junge Leute an Land zu ziehen." Ziel für die nächsten Kommunalwahlen sind vor allem Kandidaten aus Vilshofen auf die CSU-Liste zu bekommen. 82 Mitglieder gehören derzeit dem Ortsverband an. Eine Mitgliedschaft bei der Jungen Union halten mittlerweile 32 Personen. "Mit den Landtags- und der Bezirkstagwahlen im Herbst sowie der Europawahl im Jahr 2019 und der Kommunalwahl im Frühjahr 2020 stehen hochkarätige Abstimmungen an", so Weinfurtner. Mit Bürgermeister Erwin Geitner an der Spitze habe die CSU in Rieden in den vergangenen Jahren hervorragende Arbeit geleistet, sagte Weinfurtner. Geitner meinte in seinem Bericht, dass die CSU in Rieden viele große Projekte aus dem Wahlkampf des Jahres 2013 umsetzen konnte. "Dazu gehörte auch die Thematik Bauhof, der in Vilshofen einen guten Standort mit sauberen Räumlichkeiten gefunden hat."

Dass die CSU ihre Hausaufgaben gemacht hat, sieht Bürgermeister Erwin Geitner in der guten Zusammenarbeit innerhalb der CSU-Fraktion. "Was wir versprochen haben, konnte bis auf die Sanierung des Freibades alles eingehalten werden". Jetzt warten die Riedener auf eine Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung, denn in einem der nächsten Haushalte soll auch ein Fördertopf für Freibadsanierungen geschaffen werden. MdL Harald Schwartz informierte dazu, dass es derzeit so aussehe, dass im Landtag auch eine Förderung von Freibadsanierungen angedacht wird. "Die Arbeitsgruppen laufen, man kann davon ausgehen, dass diese Mittel im nächsten Doppelhaushalt enthalten sind - diese Beschlüsse sind gefasst."

Heiße Themen, nicht nur draußen im Alltag, sondern auch in der CSU- Versammlung, war die Verkehrsüberwachung in Siegenhofen und in Rieden. Da hat der Markt Rieden mittlerweile den Anbieter gewechselt. "Wir wollten die kommunale Verkehrsüberwachung dort haben, wo Gefahrenstellen sind", so der Bürgermeister zum Wechsel zu einem anderen Verkehrsüberwacher.

Bis in die CSU-Versammlung reichte auch die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometer in der Kreuther Straße. Großen Diskussionsbedarf über ein Für und Wider haben in der Öffentlichkeit und im Marktrat vor allem die aufgestellten Straßenhindernisse ausgelöst. Eines gilt jedoch als sicher, dass man sich erst nach dem Umzug des Kindergartens nochmals über dieses Thema ausgiebig unterhalten wird, so der Tenor aus der Versammlung.

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