Vilstalcup in Rieden
Fußballspielen und Gutes tun

Motiviert sind sicher auch die Kleinsten Kicker der G-Junioren. Bild: riw
Sport
Rieden
08.09.2017
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Der 14. Vilstalcup in der Kik-Färber-Arena an der Jahnstraße in Rieden schickt sich an, an diesem Sonntag zu einem Höhepunkt im Jugendfußball zu werden. Es wird viel geboten sein.

Rieden/Vilshofen/Schmidmühlen. Die Verantwortlichen der SG Vilstal aus den Vereinen Vilshofen, Schmidmühlen und Rieden haben wieder mal keine Mühen gescheut, attraktive Mannschaften zu gewinnen und ein nicht minder anspruchsvolles Rahmenprogramm auf die Beine zu stellen, heißt es in einer Presseinfo.

Neben dem sportlichen Ehrgeiz der 60 teilnehmenden Mannschaften soll eine Benefizaktion zugunsten von Lars Förster vom SK Lauf zeigen, dass Fußball mehr ist als nur ein 1:0.

Beginnen wird das Turnier um 8.45 Uhr mit den E- und D-Junioren. Gegen Mittag haben die Fußball-Mädels ihren großen Auftritt. Mehrere Vereine, die im Rahmen des BFV-Projekts "Ballbina kickt" Mannschaften gemeldet haben, treten hier gegeneinander an.

Beim ersten Auftritt im vergangenen Jahr fand dieses Mädchenturnier große Beachtung unter den Zuschauern. Weiter geht es um 13.30 Uhr mit den G-, F1- und F2-Junioren. Das Teilnehmerfeld aus 60 Teams liest sich wie eine Reise quer durch die Oberpfalz, von Neumarkt bis Cham und Etzenricht bis Obertraubling.

Auch ein Team aus Nürnberg vom Post SV wird an den Start gehen. Am Rand der Spielfelder wird Verpflegung und ein attraktives Rahmenprogramm und eine Tombola angeboten.

Markus Staufer, Geschäftsführer der Staufer Bau-GmbH, und die beiden Bürgermeister der Marktgemeinden Rieden und Schmidmühlen werden die Siegerehrungen vornehmen.

BenefizaktionBei der Vorbereitung des Turniers kam der Jugendleiter des FC Rieden, Kai Hüttner, mit seinem Kollegen des SK Lauf in Kontakt. Dabei kam auch das bewegende Schicksal des U17-Juniorenspielers vom SK Lauf, Lars Förster, zur Sprache. Lars verlor an seinem 16. Geburtstag bei einem Unfall sein linkes Bein und erlitt schwere Kopfverletzungen. Als Pflegefall aus der Klinik entlassen, kämpfte sich Lars Förster - mit Hilf seiner Mutter - in kleinen Schritten ins Leben zurück, heißt es seitens der Verantwortlichen. Sein größter Wunsch ist eine besondere wasserfeste Beinprothese, deren Kosten von 65 000 Euro von den Krankenkassen nicht übernommen werden. Hüttner zögerte keine Sekunde, den Vilstalcup mit einer Spendenaktion zugunsten von Lars Förster zu verbinden. So wird unter den Gästen und Sponsoren während des Turniers um Spenden gebeten. Mehr zum Turnier und zu Lars Förster unter www.fc-rieden.de. (riw)
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