08.02.2018 - 16:58 Uhr
Rieden

60 Banditen der Mäuse-, Elefanten- und Bärenbande epressen Lösegeld Alarm! Bürgermeister entführt!

Großalarm am unsinnigen Donnerstag im Rathaus: Mehr als 60 Banditen, die Mäuse-, die Elefanten- und die Bärenbande des Kindergartens, entführen Bürgermeister Markus Dollacker. Eine Lösegelderpressung war das Ziel der wilden Horde. Furchterregende Erzieherinnen führten sie an.

Die jungen Banditen hielten mit ihren furchterregenden Erzieherinnen Bürgermeister Markus Dollacker im Fürstensaal in Schach.
von Hubert SöllnerProfil

Ensdorf. Mit dem Schlachtruf "Kindergarten, Kindergarten kunterbunt, Kindergarten, Kindergarten jetzt geht's rund, Kindergarten, Kindergarten Fasenacht - zicke zacke zicke zacke alles kracht" stürmten die Mädchen und Buben ins Rathaus. Bleich und zitternd saßen die weiblichen Angestellten auf ihren Stühlen.

Von Geschäftsstellenleiter Josef Rester war nichts zu sehen und Kämmerer Josef Donhauser hätte sich am liebsten in seinem Tresor verkrochen. Keine Hilfe gab es für den Bürgermeister, den die wilden Horden in den Fürstensaal des Klosters entführten und zu ungewohnten tänzerischen Leistungen zwangen. Zuerst aber sangen sie ihm "Traratschinbummtrara, traratschinbummtrara! Jetzt ist der lustige Fasching da, man hört es schon von fern und nah" und auch Traratschinbummtrara, traratschinbummtrara! Der Fasching ist zum Tanzen da, drum dreht euch alle hopsassa." Dann legten die Kids so richtig los, brachten Bürgermeister Dollacker schon beim Ententanz so richtig zu schwitzen. Dazwischen immer wieder "Zicke, zacke, hoi, hoi, hoi" und auf ging's zum nächsten Tanz. "Tschitschi - wawa - tschitschi - wawawa" hieß es dann, die Hände mussten gestreckt, die Daumen und die Schultern gehoben, der Po nach hinten gestreckt, die Füße nach innen gebogen und auch noch die Zunge herausgestreckt werden. Ein Tanz der viel abverlangte, hier war dem Bürgermeister der Beifall sicher. Da kam dann auch das von Verwaltungsangestellter Monika Hofmann gelieferte Lösegeld - Limonaden, Butterbrezen und viele Süßigkeiten - bei den Entführern gut an. Nach dem Motto "sein Krawattl für die Kathl" musste Dollackers Selbstbinder noch dran glauben. Friedfertig brachten die vorher noch wilden Banden den Bürgermeister ins Rathaus zurück, Sie freuten sich schon darauf, am Nachmittag mit ihren Faschingsliedern die Bewohner des Seniorenheims erfreuen zu können.

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