10.07.2017 - 11:12 Uhr
RiedenOberpfalz

8500 Besucher zur G.O.N.D. erwartet - Start am Donnerstagfrüh Familienfeier im kleinen Rahmen

Die Gemeinde Rieden ist gerüstet, die Feuerwehr hat sich auf den Verkehrsansturm vorbereitet und die Organisatoren fiebern eh schon seit Wochen dem Festival entgegen. Am Donnerstag beginnt in aller Herrgottsfrüh die G(größte) O(nkelz) N(acht) D(eutschlands) - kurz G.O.N.D. Nach Jahren des Besucherrekords rechnen die Veranstalter heuer mit weniger Gästen. Rund 8500 sollen es werden.

Es dürften weniger Gäste werden in diesem Jahr in Kreuth, die sich zur Familienfeier GOND ab Donnerstag treffen.
von Andreas Brückmann (brü)Profil

Rieden . (brü) Riedens Bürgermeister Erwin Geitner freut sich natürlich, dass auch heuer in seiner Gemeinde die G.O.N.D. stattfindet: "Wir sind bestens für das Spektakel gerüstet - auch das Freibad ist für den Ansturm bereit." Allerdings sollen es heuer weniger Gäste werden: "Wir haben mit den Veranstaltern gesprochen. Sie erwarten rund 8500 Besucher in Kreuth", so Geitner. Im Vergleich: Vor neun Jahren waren es 20 000 Besucher. So viele wie noch nie. Damals war das Festival auch Monate vorher ausverkauft.

Tickets an Tageskasse

Erfahrungsgemäß kommen dann aber trotzdem mehr Besucher: In den beiden vergangenen Jahren zeigte der Umsatz an der Tageskasse, dass noch viele Kurzentschlossene, vor allem aus der Region, dem Festival ihre Aufwartung machten. "Für alle Kurzentschlossenen - es gibt auf jeden Fall noch Tickets", erklären die Organisatoren Timo Hofmann und Steffen Kiederer. Das Tagesticket kostet 35 Euro.

"Leider hat der Zuspruch vor allem nach der Wiedervereinigung der Böhsen Onkelz in den vergangenen Jahren nachgelassen. Aber wir wollen immer noch ein Familienfest feiern. Ich denke auch in diesem Jahr bieten wir hier in Kreuth für alle Feierwütigen aus ganz Deutschland die besten Voraussetzungen dafür", ist sich Hofmann sicher.

Wie bereits 2016 sind es auch heuer 43 Bands, die auf der Hauptbühne sowie Nebenbühne in der Riedener Festhalle für Stimmung sorgen. Gruppen wie Unantastbar, 9MM oder F.U.C.K. sind dabei schon alte Hasen. Einen Reißer, wie zum Beispiel 2016 mit J.B.O., haben die Veranstalter in diesem Jahr nicht mit im Programm.

Schwandorf statt Amberg

Neu für Zugreisende ist, dass der Busshuttle nicht mehr die Haltestelle Amberg bedient. Nun müssen sich die Festivalbesucher darauf einstellen, in Schwandorf auszusteigen. Nur dort fährt ein Bus die Festivalbesucher zum Gelände "Wir haben uns für die Verlegung des Shuttelservices von Amberg nach Schwandorf entschlossen, da es mit den Verantwortlichen rund um den Amberger Bahnhof immer zu Problemen kam", sagt Hofmann.

Ab Donnerstag werden sich trotz der geringeren Besucherzahlen die Autos wieder kilometerweit von Amberg durch das Vilstal stauen. In diesem Zusammenhang weisen die Organisatoren darauf hin, dass die Anreise bereits am Donnerstag um 1 Uhr nachts möglich ist. Dafür braucht es aber eine Frühanreiseplakette, die es bei der Ticketbestellung extra zu kaufen gab.

Für die restlichen Besucher wird ab 5 Uhr morgens das Gelände geöffnet. Dann erst wird man sehen, ob es trotz der organisatorischen Meisterleistung der Feuerwehren im Vilstal zu Beeinträchtigungen des Verkehrs auf der Vilstalstrasse kommt.

Sollte es während der drei Tage zu Beschwerden kommen, kann man diese dem Riedener Bürgermeister Erwin Geitner vor Ort mitteilen. Wobei die Nutzung des Beschwerdetelefons natürlich vorzuziehen ist. Dieses wird während der Veranstaltungstage rund um die Uhr von den Verantwortlichen in Kreuth besetzt. Bürger und Besucher, die ein Anliegen zur Veranstaltung oder dessen Ablauf direkt beim Veranstalter vorzubringen haben, können sich an die Rufnummer 09624 / 919-6111 richten.

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