27.02.2018 - 16:52 Uhr
Rieden

Basar der Forstwirtslehrlinge mit Baumverkauf und mehr bringt 2000 Euro für vier Organisationen Azubis legen sich für guten Zweck ins Zeug

Vilshofen. "Der vorweihnachtliche Christbaumbasar im Vilstalzentrum war ein voller Erfolg", freute sich Forstbetriebsleiter Thomas Verron und betonte: "Wir wollen jedoch nichts an dieser Weihnachtsaktion verdienen, wir geben den Reinerlös von rund 2000 Euro an soziale Organisationen weiter." Das tat er jetzt mit Ausbildungsmeister Michael Fischer im Vilstalzentrum.

Gemeinsam mit Ausbildungsmeister Michael Fischer (vorne rechts) übergab Forstbetriebsleiter Thomas Verron eine Spende von jeweils 500 Euro an Hans Seitz und Katja Kölbl (Helfer vor Ort Hirschwald), Günther Lindner (Verein zur Förderung krebskranker Kinder Ostbayern), Katharina Müller und Christoph Zollbrecht (First Responder Schmidmühlen) sowie Johannes Haas (Helfer vor Ort Rieden, vorne von links). Dahinter Forstwirtsazubis mit Ausbilder Huber Hollweck (hinten rechts). Bild: sön
von Hubert SöllnerProfil

Je 500 Euro gingen an Hans Seitz, den Vorsitzenden des Fördervereins Helfer vor Ort Hirschwald, Johannes Haas als Vertreter der Riedener Helfer vor Ort, Katharina Müller und Christoph Zollbrecht von den Schmidmühlener First Respondern und Günther Lindner, Vorstandsmitglied des Vereins zur Förderung krebskranker Kinder Ostbayern.

Rund 300 Besucher aus den umliegenden Orten haben die offene Tür der Bayerischen Staatsforsten genutzt und beim Christbaumbasar für einen letztlich wohltätigen Zweck zugeschlagen, blickte der Forstbetriebsleiter zurück. Aus dem in erster Linie von den Forstwirtslehrlingen initiierten Verkauf von heimischen Weihnachtsbäumen und Schmuckreisig, von wärmenden Schwedenöfen sowie von hand- und motorsägengefertigten dekorativen Holzschmuckstücken für Wohnung und Garten klingelten die Kassen. Die winterliche Temperatur und gute musikalisch umrahmte Stimmung heizten die Nachfrage nach Wildgulasch und Bratwürsten ebenso an wie nach Kaffee und Kuchen sowie Glühwein und Kaltgetränken. Wer sich den frischen Wind um die Nase blasen lassen wollte, so Verron weiter, konnte eine Kutschenfahrt mit schweren kaltblütigen Percherons, die auch als Rückepferde eingesetzt werden, erleben. Auch eine Tombola mit Preisen ließ die Spendenkasse wachsen.

"Den Eltern zieht es den Boden unter den Füßen weg", schilderte Günther Lindner vom Verein zur Förderung krebskranker Kinder Ostbayern in seinen Dankesworten. Rund 18 000 Buben und Mädchen erkrankten pro Jahr in Deutschland an Krebs, 60 bis 65 davon würden in der Kuno-Kinderklinik in Regensburg behandelt. Der Verein unterhalte ein Elternhaus neben der Klinik, um den Patienten ein familiäres Umfeld zu ermöglichen. Das Haus habe 23 Zimmer und konnte laut Lindner 2017 12 166 Übernachtungen zählen. Obendrein biete der Verein Spiele und Musiktherapien an, "und beim Weihnachtsmarkt im Sommer, den wir für unsere Kinder abhalten, da leuchten deren Augen."

Der den Hirschwalder Helfern vor Ort vorgeschaltete Förderverein, so Hans Seitz, will die Spende für die Anschaffung von Rucksäcken und CO-Warnern verwenden. Die Riedener Helfer vor Ort, eine Sparte der Wasserwacht Vilstal-Kümmersbruck, möchten ihre Ausrüstung auf den besten Stand bringen, schilderte Johannes Haas. Der Wunschtraum der Schmidmühlener First Responder - sie gehören zur Feuerwehr - ist ein Allradfahrzeug, "da wir oft auch Einsätze im Wald haben", erläuterten Christoph Zollbrecht und Katharina Müller ihr Spendenziel.

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