14.03.2018 - 14:50 Uhr
Rieden

Beim Ensdorfer Pfarrfamiliennachmittag geht es vor allem um die erfolgreiche Sanierung der ... "Die wohl größte Baumaßnahme der Pfarrei gestemmt"

Ensdorf . Die sanierte Pfarrkirche St. Jakobus ist im Fokus eines Pfarrfamiliennachmittags in Ensdorf gestanden: "Im Oktober haben wir unsere Pfarrkirche mit der Weihe unseres neuen Volksaltars durch Bischof Rudolf Voderholzer zum 300. Weihejubiläum wieder bezogen", resümierte Kirchenpfleger Johann Fink.

Die Übler-Buam aus Wolfsbach sorgten für die musikalische Umrahmung des Ensdorfer Pfarrfamiliennachmittags. Bild: sön
von Hubert SöllnerProfil

Er betonte: "Wir werden mit Kosten von drei Millionen Euro sogar um 60 000 bis 80 000 Euro unter den veranschlagten Kosten bleiben." Förderungen durch die Diözese Regensburg, den Entschädigungsfond, Denkmalpflege-Bundesmittel, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die Bayerische Landesstiftung sowie Eigenmittel, Eigenleistung und Spenden von Privatpersonen, Einrichtungen und Vereinen sowie Patenschaften, Konzerten und anderen Veranstaltungen hätten es ermöglicht, "die wohl größte Baumaßnahme unserer Pfarrei zu stemmen."

Viel Unterstützung habe das Werk auch von Helfer vor Ort erfahren, die immer zur Stelle gewesen seien, wenn sie gebraucht wurden. Sie erbrachten 860 unentgeltliche Arbeitsstunden. "Im Namen der Kirchenverwaltung sage ich: Vergelt's Gott."

Gemütlich wurde es dann mit dem Trompetenecho, als die Übler-Buam aus Wolfsbach so richtig los legten. Mit der Feuerwehr-Polka setzten sie noch eins drauf. Pfarrer Hermann Sturm freute sich über einen vollen Saal freuen, Pfarrgemeinderatssprecherin Agnes Graf führte mit Richard List durch das Programm.

"Das Jahr hat mit Personalveränderungen begonnen", erklärten Graf und List. "Georg Hafenbradl hat nach 60 Jahren den Mesnerdienst beendet. Zum Glück geht es aber weiter: Marianne und Konrad Riedl sowie Beate und Josef Staufer treten an dessen Stelle." Veränderungen im Personal habe es auch im Pfarrgemeinderat gegeben: Den Ausscheidenden Anja Rost, Josef Singer und Maria Trettenbach sei für ihren Einsatz und ihr Wirken zu danken. "Petra Schimmelpfennig, Inge Roidl und Josef Staufer sind neu ins Gremium gewählt worden", sagte Graf.

Dann übernahmen Renate Kastl und ihr Team vom Obst- und Gartenbauverein wieder die Bühne. Martin Sollfrank forderte die Besucher auf, die drei Strophen des Lieds "Im Märzen der Bauer" zu singen. Das Heimaterde-Team zeichnete auf der Bühne dazu den Inhalt des Lieds nach. Sie feierten auch das Erntejahr bei Bier, Wein und Wasser gegen den Durst und einer rief gar "i will a Wurst."

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