Hauptversammlung Krieger- und Soldatenkameradschaft
Teilnahme an der Feier "beschämend"

Vorsitzender Franz Fuchs (Zweiter von rechts) freute sich gemeinsam mit seinem Stellvertreter Herbert Popp für 13-jährige Mitarbeit als Beisitzer und für 40-jährige Mitgliedschaft Helmut Geck und Josef Schwendtner (vorne, von links) ehren zu können. 2. Bürgermeister Josef Weinfurtner (rechts) und die Vorstandsmitglieder Johann Schötz und Dieter Kreysler (hinten, von links) gratulierten den Geehrten. Bild: sön
Vermischtes
Rieden
26.03.2018
47
0

Die Ehrung verdienter Mitglieder stand neben dem Bericht über das vergangene Jahr im Mittelpunkt der Generalversammlung der Krieger- und Soldatenkameradschaft im Gasthaus Zur Brücke. Vorsitzender Franz Fuchs: "Auf insgesamt 96 Mitglieder einschließlich eines Ehrenmitgliedes baut die Krieger- und Soldatenkameradschaft." Er betonte, dass durch die aktuelle Umstrukturierung der Bundeswehr die Kameradschaften erhebliche Bestandsprobleme bekommen würden. "Intensive Mitgliederwerbung ist deshalb unabdingbar."

Der Vorsitzende blickte auf zahlreiche Aktionen zurück. Die Teilnahme an kirchlichen Festen aber auch an Feiern örtlicher Vereine wie etwa dem Pfarr-, dem Vilstal- oder dem Sommerfest der Blaskapelle St. Georg sei für die Kameradschaft selbstverständlich gewesen. Auch an der Fronleichnamsprozession und am Gottesdienst und dem Gedenken am Ehrenmal zum Volkstrauertag habe die Krieger- und Soldatenkameradschaft wie in den Vorjahren teilgenommen. "Leider aber", kritisierte Fuchs, "nahmen am Volkstrauertag, einem Feiertag der für Frieden steht, nur drei Vereine mit Fahnenabordnungen teil. Das finde ich beschämend."

Ein sehr gutes Ergebnis, führte er weiter aus, habe mit 743 Euro die Kriegsgräbersammlung erbracht, welche an Allerheiligen die KSK an den Friedhöfen in Rieden und Vilshofen sowie an der evangelischen Kirche in Rieden organisierte. Sein Dank, so Fuchs, gelte seinem Stellvertreter Herbert Popp, der ältere und erkrankte Kameraden besuche. Weiter danke er allen Unterstützern für die gute Zusammenarbeit. Dem langjährigen Ausschussmitglied Johann Hofrichter, der 13 Jahre als Beisitzer mitarbeitete, würdigte Fuchs mit Urkunde und einem Präsent. "Die KSK leistet wertvolle Arbeit, bringt sich in der Gemeinde ein", lobte 2. Bürgermeister Josef Weinfurtner. Er dankte für den Einsatz bei der Kriegsgräbersammlung. Vor 100 Jahren sei der Erste Weltkrieg mit 17 Millionen Toten zu Ende gegangen, erinnerte er und mahnte verstärkt am Volkstrauertag teilzunehmen. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Herbert Popp zeichnete anschließend Vorsitzender Franz Fuchs für 40-jährige Mitgliedschaft Helmut Geck und Josef Schwendtner mit Urkunden und Ehrenkrügen aus. An die verhinderten Jubilare Gerhard Eichenseer, Georg Jobst, Lothar Kiebl und Alfons Kölbl (alle 40 Jahre) wird die Auszeichnung nachgereicht.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.