14.07.2017 - 16:32 Uhr
RiedenOberpfalz

Höhepunkt am Sonntag ist der 60-minütige Auftritt der Allstars Endspurt bei G.O.N.D.

Am Samstag geht die G.O.N.D. ihrem Ende entgegen: Ab 13.15 Uhr beginnt das musikalische Warm-Up in der Festhalle, ab 14.30 Uhr starten die Auftritte auf der Hauptbühne und enden mit dem 60-minütigen Auftritt der Allstars am Sonntag um 2 Uhr.

von Andreas Brückmann (brü)Profil

Kreuth. Der Unterschied zu den vergangenen Jahren ist frappierend: Die Zeltstadt ist um einiges kleiner geworden. Festzumachen ist das vor allem an dem Hügel, der neben der Einfahrt liegt. Normalerweise war er ein beliebter Ort, um das Zelt aufzuschlagen. Schließlich hatte man von dort den besten Überblick.

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Heuer ist der Hügel grün, der Zaun rund um den Zeltplatz hat das einst so beliebte Areal ausgeschlossen. Verständlich, dass mit der abgenommen Besucherzahl auch das Campingareal verkleinert wurde. Die Gäste aus ganz Deutschland, Österreich, den Niederlanden und aus Südtirol machen es sich hier trotzdem so gemütlich wie möglich. Denn auch auf dem verkleinerten Gelände geht die Post ab. "Mach doch einen Handstand für uns" fordert zum Beispiel eine Gruppe am Wegrand sitzender junger Menschen.

Botschaft auf Schildern

Natürlich nicht mündlich, sondern wie es sich für ein Festival gehört, auf einem Pappschild geschrieben. Die Schilder sind hoch im Trend. Eine lila Plastikkuh bittet zum Beispiel, ihr doch ein Bier mitzubringen. Dieser Spruch ist mehrmals auf dem Campingplatz zu lesen. Oder: Bei der Kusshaltestelle kostet "Kuscheln einen Euro". Daneben: der Hinweis "Gott hasst Schilder". "Das gehört einfach zum Festival dazu", erklären fünf Jungs, die sich in ihren Hängematten an der Straße von der Hauptbühne zur Festhalle einen repräsentativen Logenplatz gesichert haben.

Ein Logenplatz

"Wir waren mit die ersten, die aufs Gelände gekommen sind, um uns diesen Platz zu sichern", sagt einer aus der Gruppe und lehnt sich entspannt in seine Hängematte zurück. Allen steht jetzt noch eine Nacht bevor. Und im Vergleich zu Donnerstag sind es noch mehr geworden, die ihre Anreise erst am Freitag angetreten haben. Viele erklären, dass sie am Donnerstag noch arbeiten mussten. Aber "dieses Flair wollen wir uns nicht entgehen lassen", erklärt ein anderer. "Auch wenn es nur für eine Nacht ist."

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