21.02.2018 - 20:00 Uhr
Rieden

KAB spendete an vier Organisationen der Region 4000 Euro für soziale Zwecke

Peter Pilz, der Sprecher des Führungsteams der örtlichen Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB), freut sich: "Spenden für einen guten Zweck zu überreichen ist eine schöne Aufgabe." Dann zückt er die Kuverts mit Geld.

Die Mitglieder des örtlichen KAB-Führungsteams mit Rosi Hofmann, Marianne Reindl, Birgit Bauer, Peter Pilz und Andrea Höfler übergaben an Samuel Fritz (Helfer vor Ort), Hildegard Legat (Offene Behindertenarbeit), Bernhard Saurenbach (Amberger Tafel) und Pfarrer Pater Hermann Sturm (Salesianer-Hilfe für Straßenkinder in Vietnam) Spenden über je 1000 Euro. Pfarrer Gottfried Schubach lobte die KAB-Spendenbereitschaft. Bild: sön
von Hubert SöllnerProfil

"Wir waren im vergangenen Jahr recht fleißig. Haben bei der Maiandacht in Spieshof, durch Palm- und Kräuterbuschenverkauf, beim Marktfest und beim Adventsmarkt Geld eingenommen", führte er aus. "Somit können wir nun insgesamt 4000 Euro verteilen." Im Auftrag des KAB-Führungsteams überreichte er 1000 Euro an Bernhard Saurenbach von der Amberger Tafel. Den gleichen Betrag gab er an die Leiterin der offenen Behindertenarbeit der Lebenshilfe, Hildegard Legat, an Samuel Fritz für die Riedener Helfer vor Ort und an Pfarrer Pater Hermann Sturm für die Unterstützung von Salesianerbrüdern zur Hilfe für Straßenkinder in Vietnam.

"Wir retten Lebensmittel vor der Tonne", so Bernhard Saurenbach von der Amberger Tafel bei seinen Dankesworten. Seit 13 Jahren gebe es nun die Amberger Tafel, die auf 95 ehrenamtliche Helfer bauen könne. Zweimal wöchentlich würden an die inzwischen rund 700 registrierten Haushalte, davon ein Drittel Flüchtlinge, mit Berechtigungsausweis Lebensmittel abgegeben. Zwei Drittel der Empfänger setze sich aus Rentnern, welche nur Grundsicherung erhalten, Alleinerziehenden mit Kindern, Hartz-IV-Empfängern und Lohnaufstockern zusammen. Hildegard Legat stellte kurz die Abteilungen der Lebenshilfe "für Menschen mit allen Behindertenarten" vor. Sie betonte: "Die Eltern wissen, dass ihre Kinder bei uns in guten Händen sind." Vorrangig sei aber seit mehr als drei Jahren das große Inklusionsprojekt der Abteilung. Kurz nannte auch Samuel Fritz die Aufgeben der Riedener Helfer vor Ort, die ehrenamtlich mit ihren Privatautos im Einsatz sind. "Wir sind eine qualifizierte örtliche Voraushilfe mit Rettungsassistenten und Rettungssanitätern", hob er hervor. Die Helfer vor Ort finanzierten sich nach der Erstausstattung über Spenden. "Ich bin froh, dass es in Rieden die KAB gibt, die auch für die Jugendarbeit der Salesianer etwas übrig hat", freute sich Pater Hermann Sturm aus Ensdorf. Die Salesianer seien weltweit in der Jugendarbeit tätig. Die Spende werde an in Nordvietnam tätige Salesianerpatres weitergegeben. Sie sorgen damit für berufliche Ausbildung von Straßenkindern, um ihnen eine Zukunftsperspektive zu geben.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.