Kindergottesdienst in Ensdorf
Beten, um mit Gott zu sprechen

"Wenn du aber betest, werde ruhig und sammle deine Gedanken ein", betonte Pater Hermann Sturm beim Kindergottesdienst. Bild: sön
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10.07.2017
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Ensdorf. "Wenn ich mit Gott reden möchte": Unter diesem Thema hatte der Kindergottesdienstkreis in den Pfarrsaal eingeladen. Nicht nur mit dem Mund, sondern auch durch Bewegungen der Hände und durch Gesten könne man etwas erklären. Durch Zuhalten der Ohren oder Augen signalisiere man, dass man nichts hören oder sehen will. "Wenn wir also mit Gott sprechen möchten, wenn wir beten, falten wir die Hände. "Viele knien sich auch nieder, falten die Hände", erläuterte Martha Wein, "weil sie ganz da sein wollen."

Andere stehen und öffnen die Hände nach oben, zeigen, dass es jetzt nur um Gott und sie gehe. Ob sie noch miteinander oder allein außer im Gottesdienst beten könnten, wurden die Kinder gefragt. Die Kleinen zählten auf: vor dem Essen, vor dem Einschlafen, am Morgen nach dem Aufwachen. Beten, also sprechen mit Gott würden sie auch, wenn etwas schön sei, sie sich freuen, bei Krankheiten, Trauer und Sorgen oder wenn sie Hilfe bräuchten.

Anschließend sangen die Kleinen die Lieder "Singt mit mir" und "Gottes Liebe ist so wunderbar" und tanzten dazu. Maria Trettenbach erklärte die Bedeutung von Weihrauch: "Wie der Weihrauch nach oben steigt, so steigen auch unsere Gebete zu Gott." "Wenn du aber betest, werde ruhig und sammle deine Gedanken ein, dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist. Er wird dir zuhören und dich verstehen", sagte Pater Hermann Sturm. Zum Schluss erhielten alle Weihrauchkörner.
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