Neubau von Kindergarten und Krippe geplant
Neues Domizil für die Kleinen

Mit Kirchenpfleger Andreas Reindl stellten Bürgermeister Erwin Geitner und Pfarrer Gottfried Schubach (von links) die Pläne des neuen Kindergartens und der Krippe vor. Bild: sön
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20.04.2017
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Es gibt gute Gründe für den Neubau eines Kindergartens mit Krippe. Denn im 1968 eingeweihten und in den 1980er-Jahren umgebauten Kindergarten St. Georg gibt es Platznot. Die räumliche Einschränkung erfordert das Arbeiten auf den zwei Ebenen.

Bei einem Pressegespräch informierten Bürgermeister Erwin Geitner und Pfarrer Gottfried Schubach sowie Kirchenpfleger Andreas Reindl über das Vorhaben. An- oder Umbauten seien, auch bei den derzeitigen Auflagen wie zum Brandschutz, auf dem rund 1200 Quadratmeter großen Areal weder wirtschaftlich noch sinnvoll.

Je zwei Gruppenräume


An der Thanheimer Straße in der Nähe der Grundschule sei der neue Kindergarten mit Krippe geplant, so Pfarrer Schubach. "Wir wollen den veränderten Anforderungen an junge Familien gerecht werden und ihnen ein attraktives Angebot bieten", betonte er und verwies darauf, dass auf dem 5000 Quadratmeter umfassenden Gelände je zwei Kindergarten- und zwei Krippengruppen vorgesehen seien. Alle Räume auf einem Niveau böten bessere Arbeitsmöglichkeiten. Für Bürgermeister Erwin Geitner können mit einem Neubau die Anforderungen an die Zukunft besser gelöst werden. Die Krippe sei für ihn ein Erfordernis, der Standort der Anlage nahe der Grundschule ermögliche einen guten Austausch "auch bei einer zukünftigen eventuellen Ganztagsschule bei Mittagsbetreuung und Verköstigung".

Rund 2,5 Millionen Euro


Geschaffen werde mit dem Neubau eine Einrichtung, die den Erfordernissen und Anforderungen gerecht werde. Am alten Standort sei dies nicht zu verwirklichen. Kirchenpfleger Andreas Reindl fügte an, dass in einem Anbau zudem die Pfarr- und Gemeindebibliothek eingebunden werde. Einen Dienst der Kirche und der Pfarrei an der Öffentlichkeit sah Pfarrer Gottfried Schubach in der Trägerschaft von Kindergarten und Krippe durch die Kirche. "Eine gute Erziehung muss die Würde des Menschen in den Vordergrund stellen", betonte er. "Dafür bietet das positive Menschenbild aus dem christlichen Glauben heraus eine hervorragende Grundlage."

Groß sei die Belastung von Pfarrei und Kirche bei der Baumaßnahme mit voraussichtlichen Kosten von rund 2,5 Millionen Euro. Die Kirche stelle das Grundstück, ein Drittel der Baukosten würden durch Diözese und Pfarrei geschultert - "eine große Leistung". Selbstverständlich stünden Kindergarten und Krippe, bei denen alle staatlich vorgegebenen Standards eingehalten würden, für alle offen. Der alte Kindergarten in der Kreuther Straße werde nach Bezug der neuen Einrichtung verkauft, der Erlös für die Tilgung der Neubaukosten verwendet, so Pfarrer Schubach. Zudem würden hohe Förderprogramme des Freistaats zur Verfügung stehen, erklärte Bürgermeister Geitner im Hinblick auf die verbleibenden zwei Drittel der Kosten. Der Baubeginn sei für Spätsommer vorgesehen. "Mit der Fertigstellung rechne ich im Spätsommer 2018."
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