31.08.2017 - 20:00 Uhr
RiedenOberpfalz

Neuer Schlauchwagen für die Riedener Feuerwehr Hilfe bei Katastrophen

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat den Feuerwehren und freiwilligen Hilfsorganisationen in Bayern gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär aus dem Bundesinnenministerium, Dr. Günter Krings, 83 neue Einsatzfahrzeuge des Katastrophenschutzes übergeben. Auch das untere Vilstal profitierte.

Bei der offiziellen Übergabe durch Innenminister Joachim Herrmann (Zweiter von links) waren Feuerwehrkräfte aus dem Vilstal und Kreisbrandrat Fredi Weiß (Dritter von links) sowie Bürgermeister Erwin Geitner, Martin Eichenseer, Maschinist der Feuerwehr Rieden und Kommandant Rainer Salbeck mit dabei. Bild: sam
von Autor SAMProfil

Rieden/Mühldorf am Inn. Nach Herrmanns Worten erfordert die Sicherheit der Bevölkerung im Freistaat einen gut ausgerüsteten, starken Katastrophenschutz. "Wir haben heuer mehr als 9,7 Millionen Euro in die moderne Ausrüstung der bayerischen Einsatzorganisationen des Katastrophenschutzes investiert. Davon profitieren die Menschen in Bayern in Notfällen."

Bei der offiziellen Übergabe der neuen Einsatzfahrzeuge in Mühldorf am Inn sprach Herrmann den rund 470 000 bayerischen Einsatzkräften, die zum größten Teil ehrenamtlich tätig sind, seinen besonderen Dank aus: "Auch die besten Fahrzeuge nützen nichts ohne Menschen wie Sie, die mit großem Einsatz anpacken und ihren Mitmenschen in Notsituationen helfen. Dafür mein herzliches Vergelt's Gott!".

Bayern unternimmt laut Herrmann im Katastrophenschutz bereits seit Jahren große Anstrengungen für die Sicherheit der Bürger. So habe der Freistaat beginnend mit dem Doppelhaushalt 2009/2010 ein mehrjähriges Investitions- und Beschaffungsprogramm mit einem Volumen von 40 Millionen Euro aufgelegt. Bereits in den vergangenen Jahren konnte die Ausstattung des bayerischen Katastrophenschutzes aus diesen Mitteln weiter verbessert werden. Darüber hinaus hat die Staatsregierung ein neues Sonderinvestitionsprogramm Hochwasser aufgelegt und damit die Weichen für eine optimale Ausrüstung zur Bekämpfung von Hochwasser gestellt.

Aus diesen beiden Programmen hat der Freistaat dieses Jahr 9,7 Millionen Euro in moderne Fahrzeuge investiert, heißt es in einer Presseinfo. Unter den Neuanschaffungen befinden sich unter anderem 19 Mannschaftstransportwagen der Wasserrettung samt dazugehörigen Anhängern sowie verschiedenste Gerätewagen. Auch der Bund nimmt für den Zivilschutz in Bayern dieses Jahr mehr als 5,6 Millionen Euro in die Hand. Hieraus konnten unter anderem fünf Gerätewagen für Dekontaminations-Einsätze, acht Löschgruppenfahrzeuge sowie 14 Schlauchwagen des Katastrophenschutzes finanziert werden.

Eines dieser Fahrzeuge, und zwar ein Schlauchwagen kurz SW-Kats, befindet sich seit Jahresanfang im Einsatz der Feuerwehr Rieden. Die Wehren in Rieden und im unteren Vilstal haben damit eine wesentliche Bereicherung in ihren Handlungsmöglichkeiten erfahren, so die Verantwortlichen.

In Bayern sind rund 470 000 Einsatzkräfte bei den Feuerwehren, den freiwilligen Hilfsorganisationen und dem Technischen Hilfswerk aktiv - rund 450 000 davon ehrenamtlich. Kaum ein anderes Land der Bundesrepublik kann nach Herrmanns Worten eine so hohe Ehrenamtsquote vorweisen.

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