30.06.2017 - 14:34 Uhr
RiedenOberpfalz

Ökumenischer Gottesdienst zum Reformationsjubiläum Grenzen überwinden

"Jesus Christus ist Mittelpunkt aller christlichen Glaubens-gemeinschaften und bildet das Zent-rum allen Handelns": Unter diesem Leitgedanken haben Christen aller Konfessionen in der evangelischen Kirche in Rieden einen ökumenischen Gottesdienst gefeiert. Anlässlich des Reformationsjubiläums hatte die Riedener Pfarrerin Birgit Schwalbe dazu eingeladen.

Riedens Pfarrerin Birgit Schwalbe hatte zu einem ökumenischen Gottesdienst zum Reformationsjubiläum eingeladen. Gemeinsam mit Pfarrer Werner Sulzer aus Schmidmühlen gestaltete sie diesen. Bild: seg
von Autor SEGProfil

Schwalbe und Pfarrer Werner Sulzer aus Schmidmühlen riefen in der voll besetzten Kirche alle Christen auf, "sich die vielen Kränkungen und Verletzungen, die man sich im Laufe der Jahrhunderte zugefügt habe, zu verzeihen und miteinander zu feiern, um so die Grenzen zwischen den Konfessionen zu überwinden".

Das Bild des Heiligen Dorotheus aus Gaza, das ein Rad mit Speichen darstellt, verdeutlichte, wie wichtig es für das menschliche Zusammenleben sei, sich im Leben Gott zuzuwenden und sich nicht von ihm zu entfernen. Ein Rollenspiel machte sichtbar, wie dies in der Realität aussehen könne. Nur wer sich Gott und damit auch den Mitmenschen zuwendet, könne den Anderen in die Augen schauen und so seine Ängste und Nöte, aber auch seine Lebensfreude und Heiterkeit bemerken.

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