28.02.2018 - 20:00 Uhr
Rieden

Schlagzeuger und Perkussionist Florian Beer bei den Fünftklässlern der Mittelschule Muskunterricht mir Profimusiker

Musikunterricht der besonderen Art bekommen die Schüler der fünften Klasse der Mittelschule geboten. Mit Florian Beer aus Rieden, so Fachlehrerin Agnes Kramer, wird heute ein studierter Schlagzeuger und Perkussionist den Musikunterricht gestalten.

Die Djembe sei typisch für afrikanische Musik, so Musiker Florian Beer.
von Hubert SöllnerProfil

Ensdorf. Er ist als Musiker aktiv im Symphonieorchester und in Bands, Schlagzeuglehrer am Max-Reger-Gymnasium in Amberg, der Musikschule Regensburg und gibt auch Privatunterricht. "Ich bin als Musiker unterwegs, habe den Beruf gelernt", führte Beer die Schüler in die Schlagzeug- und Perkussionswelt ein - "bei der man für jeden Ton ein eigenes Instrument braucht." Üben, üben und nochmals üben sei notwendig, um diesen schönen Beruf zu erlernen, mehrere Stunden am Tag. "Und wenn es mal nicht klappt, dann muss man eben nochmal üben - und es macht Spaß."

Dann aber wurde es spannend: Florian Beer stellte die Instrumente eines Schlagzeugers und Perkussionisten vor. "Instrumente, die man mit der Hand und Instrumente, die man mit dem Stock spielt": kleine wie Shaker in mehreren Ausführungen, Tamburine, Rasseln. Kleinperkussionsinstrumente, von denen jedes einen eigenen Klang hat, wie er ihnen demonstrierte. Weiter ging es mit der Djembe und der Darabuka, typisch für afrikanische Musik, der Conga aus Kuba. "Aus der man, wenn man es versteht, drei verschiedene Töne herausholen kann."

Ein Cajon, gespielt mit einem kleinen Tamburin oder einem Shaker, kann klingen wie ein ganzes Schlagzeug. Dann hieß es für die Kinder, ein Schlagzeug zusammen zu stellen. "Wir beginnen mit dem Herzstück des Schlagzeugs, der kleinen Trommel oder Snare-Trommel," führte Florian Beer ans Drum-Set heran.

Er zeigte die Möglichkeiten und Unterschiede der Arbeit an der kleinen Trommel mit Schlegel, Jazz-Besen und Paukenschlegel auf. Mehrere Becken, große Trommel, Hänge- und Stand-Toms komplettierten das Schlagzeug, an dem mehrere Schüler erste Versuche wagten. Am Drum-Set entführte Florian Beer musikalisch in verschiedene Erdteile. Er betonte: "Auf der ganzen Welt werden immer neue Rhythmen erfunden" und demonstrierte auf Wunsch der Kids sein Können mit "Highway to Hell." Weiter zeigte er "wie man am Schlagzeug nach Noten spielt", demonstrierte mit den Kindern an den Cajons das gemeinsam Spiel auf Ansage durch ihn.

Dadurch, so Fachlehrerin Agnes Kramer, hätten die Schüler einen Eindruck vom gemeinsamen Musizieren gewonnen. "Aber auch gemerkt, dass es gar nicht so einfach ist und Freude machen kann." Florian Beer gab den Kindern als Tipp mit: "Geht auf viele Konzerte, egal welche Musikrichtung - denn dies erweitert euer musikalisches Spektrum!"

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp