12.03.2018 - 20:00 Uhr
Rieden

Vilshofener Feuerwehr kann auf Nachwuchs bauen Jugendarbeit unbezahlbar

Zu neun technischen Hilfeleistungen und zu acht Bränden rückt die Feuerwehr aus. Unter den Einsätzen sind auch drei Fehlalarme und zwei Sicherheitswachen. Dafür gibt es Lob von der Feuerwehr-Führung des Landkreises und vom Bürgermeister.

Begeistert zeigten sich neben Kommandant Thomas Appel und auch KBR Fredi Weiß, KBI Hubert Blödt und KBM Jürgen Ehrnsberger vom Fahrertraining am Campingplatz in Kreuth.
von Hubert SöllnerProfil

Vilshofen. Wie es bei der Jahreshauptversammlung der Vilshofener Wehr hieß, waren 234 Feuerwehrdienstleistende insgesamt 1803 Stunden im Einsatz gewesen. Bei Sicherheitswachen, Straßensperren und Platzeinweisungen bei der G.O.N.D. in Kreuth leisteten sie 1365 Stunden . Kommandant Thomas Appel erinnerte an Containerbrände in Rieden, an Ackerbrände in Kreuth und Seulohe, an eine brennende Hecke beim Netto-Markt in Rieden. Von den Straßen wurden Bäume in Eichlhof, Palkering und Vilshofen beseitigt. Der Kommandant erwähnte außerdem zwölf Funkübungen, mehrere THL-Übungen sowie Atemschutz-Wiederholungsübungen.

Zudem absolvierte Thorsten Fleischmann den Gruppenführer-Lehrgang. Die Vilshofener Aktiven nahmen an der gemeinsamen Atemschutzübung mit Rieden im alten Lagerhaus teil. Auch beim Training zur Aktionswoche waren die Vilshofener dabei. Simuliert wurde ein Brand im Werkraum der Riedener Grundschule, ein Mensch galt als vermisst. Als Top-Sache bezeichnete Kommandant Appel das Fahrertraining am Campingplatz in Kreuth. Unter den Teilnehmern aus dem ganzen Landkreis waren auch vier Vilshofener.

Über die Aktivitäten der Jugend berichtete Jugendwart Andreas Preischl, dass für die zehn Mädchen und zehn Jungen insgesamt 19 Übungen im zweiwöchigen Rhythmus freitags organisiert wurden. Den Wissenstest "Unfallverhütung und Schutzausrüstung" legten die Vilshofener und Riedener Jugendlichen gemeinsam ab. Verschiedene Einsatzszenarien arbeiteten die Nachwuchskräfte bei einer 24-Stunden-Übung ab. Weiter wurde an einer "heißen Übung" in Kreuth und an der Großübung an der Grundschule teilgenommen. Ein Badetag in Klardorf und die Weihnachtsfeier beim Weihnachtsmarkt der Bayerischen Staatsforsten gehörten zum Jahresablauf.

"Die Berichte zeigen viel Einsatz und Engagement auf", lobte Kreisbrandrat Fredi Weiß die Vilshofener Feuerwehr. "Ihr seid 365 Tage im Jahr zu jeder Tageszeit, wenn der Alarm läuft, einsatzbereit." Was die Feuerwehr leiste, sei alternativlos. Eine super Sache sei das Fahrertraining in Kreuth gewesen. Weiß' Dank schloss sich Bürgermeister Erwin Geitner an. "Jeder Euro für die Feuerwehr ist gut investiert. Ihre Arbeit, auch ihre gute und wertvolle Jugendarbeit, ist unbezahlbar.

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