18.12.2017 - 20:00 Uhr
RiedenOberpfalz

Weihnachtsmarkt bei der Bayerischen Staatsforsten Per Kutsche durch Vilshofen

"Der passt, den nemma", ist Altbürgermeister Gotthard Färber schnell von dem Christbaum überzeugt, den seine Frau Hedwig ausgesucht hat. Fündig wird das Paar beim Weihnachtsmarkts mit Tag der offenen Tür des Vilstalzentrums der Bayerischen Staatsforsten.

Nicht lange fackelte der Färber Gotthard, ihm gefiel der Baum, den seine Hedwig ausgesucht hatte.
von Hubert SöllnerProfil

Vilshofen. Das Vilstalzentrum ist Sitz von vier Forstrevieren, zentrale Ausbildungsstelle für Forstwirtslehrlinge und, wie Forstbetriebsleiter Thomas Verron betonte, an diesem Nachmittag auch Anlaufstelle für viele Gäste, die nicht nur aus dem unteren Vilstal kamen. Verron freute sich über den Besucheransturm. Er kündigte an, dass der Erlös an die Kinderkrebshilfe KUNO und die Helfer vor Ort in Rieden und Schmidmühlen, "die immer zur Stelle sind, wenn sie gebraucht werden", geht.

Mit "Wachet auf ihr Menschenkinder" und "Erhebt in vollen Chören" stimmten zwei Flügelhornbläser auf die Vorweihnachtszeit ein. Nicht nur Kinder enterten den großen Kutschwagen, den zwei Kaltblüter auf Rundfahren durch Vilshofen zogen. Führungen gab es auf Wunsch durch die Räume und die moderne Wildkühlkammer, "die den strengen Hygienevorschriften zur Vermarktung des Bioprodukts Wildbret Rechnung trägt".

Die Besucher ließen sich zudem über das richtige Werkzeug zur Brennholzaufbereitung beraten. Dazu war in der Lehrlingswerkstatt eine Musterwerkzeugkollektion ausgelegt. Mit Hand- und Motorsägen "und mit Herz und Seele" gefertigte dekorative Holzschmuckstücke für Haus und Garten bewiesen die Fertigkeiten der Forstlehrlinge. Nicht nur Kinder waren begeistert von den Weihnachtskrippen, die ebenso zum Verkauf standen wie Holzschmuckstücke. Gegen Hunger und Durst halfen Bratwürste vom Grill, Hirschgulasch in der Riesensemmel, Glühwein, Kaffee und Kuchen.

Die Forstwirtslehrlinge verkauften Christbäume - Kiefern und Fichten, aber auch Schmuckreisig von Tanne, Douglasie und Kiefer. Bei einer Tombola gab es ein küchenfertig zerwirktes Reh, ein Ster Brennholz und weitere Preise zu gewinnen. Thomas Verron wertete die Veranstaltung mit mehreren hundert Besuchern als vollen Erfolg und sprach sich für eine Wiederholung im nächsten Jahr aus.

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