26.03.2018 - 20:00 Uhr
Rieden

ZEN-Förderverein wünscht sich mehr Nachfrage bei Beratung Energie-Tipps noch zu wenig genutzt

Ensdorf. Breiten Raum nahm die Diskussion über eine neue Vereinssatzung ein: Seine Jahreshauptversammlung hielt der Förderverein des Zentrums für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (ZEN) im Wittelsbacher Saal in Ensdorf ab.

Vorsitzender Richard Gaßner, sein Stellvertreter Benjamin Standecker, Manfred Klemm, Klimaschutz-Koordinator Joachim Scheid, Kassier Wolfgang Streich und Schriftführer Josef Simon (von rechts). Bild: sön
von Hubert SöllnerProfil

Nach redaktionellen Änderungen wurden neue Geschäftsordnung und Beitragssatzung ohne Gegenstimme abgesegnet. "Wir setzen auf Arbeitsteilung", sagte Vorsitzender Richard Gaßner. Sein Stellvertreter Benjamin Standecker habe den fachlichen Part übernommen. Nach einem Gedenken an den verstorbenen ZEN-Vorreiter Ekkehard Brühschwein verwies Gaßner unter anderem auf eine Sitzung mit dem Rechnungsprüfungsausschuss des Landkreises und eine Klausurtagung im Kloster.

Die weiteren Aktivitäten reichten von Energieberatungen und Reparatur-Café bis zur Einrichtung kommunaler Energieberater. Gute Arbeit hätten auch die Stromspar-Checker unter Projektleiter Karl-Heinz Hofbauer mit 90 Checks im vergangenen Jahr geleistet. Gaßner hob hervor, dass seit Juli Klimaschutz-Koordinator Joachim Scheid beim Landratsamt angestellt, räumlich und fachlich dem ZEN angegliedert sei.

Stellvertretender Vorsitzender Energieberater Benjamin Standecker verwies auf 120 Beratungen 2017, "die spezieller werden," aber auch auf Vorträge zur Barrierefreiheit. Sieben ehrenamtliche Mentoren der AG Schule schulten Lehrer in Energiebildung, berichtete Manfred Klemm. Sieben Schulen seien inzwischen zertifiziert, vier stünden kurz davor. "Leider werden wir von den Schulen zu wenig angefordert," bedauerte Klemm, der in Stromspar-Checker Hofbauer einen wichtigen Partner für die Schulen sieht.

CO2 senken

Kassier Wolfgang Streich sah es als problematisch, "dass die Zuschüsse in den Vorjahren nicht jahresbezogen kamen." Klimaschutz-Koordinator Joachim Scheid betonte, die Herabsetzung des CO2-Verbrauchs pro Person im Landkreis von zehn auf fünf Tonnen sei nötig und auch möglich. Markus Dollacker wurde zum weiteren stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. (sön)

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