Im Landkreis heuer wieder vier große Touren - Teilnehmer bis aus Italien und Schweden
Für Radler ein kleines Paradies

Werner Kraus, Markus Dobmeier und Alexander Radlbeck (von links) stellten in Schirmitz die Flyer für die Radltouren 2013 vor. Bild: fz
Lokales
Schirmitz
19.04.2013
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Der Landkreis Neustadt ist top in punkto Radsport und steht sicherlich mit an der Spitze der Landkreise im Bayernland. Die Windischeschenbacher Panoramatour und die Pirker Zoigltour sind mittlerweile Events, die vom Angebot und den Strecken jederzeit mit dem Arber-Marathon mithalten können. Die Schirmitzer rüsten nach mit ihrer Touristikfahrt, und der Landkreis selbst geht mit Chef Simon Wittmann auf die NEW-Tour.

All denen, die 200 Kilometer brauchen, um schön warm zu werden, ist mittlerweile nicht mehr der Arber-Marathon Messlatte. Da sind von den Strecken und Höhenmetern sowohl die Panoramatour mit 222 Kilometern und 3230 Höhenmetern als auch die Zoigltour mit 225 Kilometern und 3700 Höhenmetern mehr als gleichwertig.

Keine Selbstläufer

Was aber alle drei auszeichnet, ist die Familienfreundlichkeit. Strecken, beginnend mit 20 Kilometern, eröffnen allen die Möglichkeit, sich an einer solchen Großveranstaltung aktiv zu beteiligen. Es macht Spaß, dabei zu sein. 1800 Pedaleure traten im Vorjahr bei der Windischeschenbacher "Panoramatour", 1060 bei der Pirker "Zoigltour" und 508 bei der Touristikfahrt der Schirmitzer an. Dieses Level will man natürlich halten. Hinzu kommt heuer die NEW-Tour, die 2012 aus Termingründen ausfallen musste.

Solche Veranstaltungen sind kein Selbstläufer, da bedarf es erheblicher Vorbereitung, und diese hat nun bei den Vereinen begonnen. Im Sportheim in Schirmitz saßen 20 Helfer der drei Clubs und tüteten 3600 Flyer ein, die an die Teilnehmer der letzten Touren versandt werden. Werner Kraus von der Concordia Windischeschenbach sprach die Gemeinsamkeit an, mit der man es schaffe, große Radsportevents zu organisieren. Alexander Radlbeck von der Concordia Pirk und Markus Dobmeier von der Schirmitzer Spielvereinigung stellten heraus, dass sich alle drei Vereine ergänzten und es so ein Miteinander gebe. Pro Brief mit den vier Flyern fielen 1,45 Euro an. Da betonen die Vereine die Aufgeschlossenheit des Landkreises, der die Gebühren in Höhe von rund 5000 Euro trägt.

Viele Tschechen

Interessant sind die Adressen: Von Deutschland angefangen über Tschechien (jede Menge) bis nach Italien, die Niederlande und sogar nach Schweden laufen die Einladungen. (Hintergrund)
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