Josef Wittmann und Wolf-Dieter Scholz berichten bei Kolping von ihrem Abenteuer in Ecuador
Berge, Dschungel und Kirchen

Wolf-Dieter Scholz (rechts) und Josef Wittmann (links) nahmen die Zuschauer mit auf eine abenteuerliche Reise durch Ecuador. Bild: du
Lokales
Schirmitz
24.04.2013
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Palmen am Sandstrand, Mangrovensümpfe, tropischer Regenwald, Trockenwald, Nebelwald, Baumkakteen in der Halbwüste, Eukalyptuswald im grünen Hochland und Pampagräser auf windgepeitschtem Hochland - diese gegensätzliche Topographie in Ecuador zeigten Wolf-Dieter Scholz aus Bechtsrieth und Josef Wittmann aus Schirmitz in ihrer Diaschau den 40 Besuchern auf Einladung der Kolpingsfamilie im Pfarrsaal.

Im Januar 2011 bereisten der frühere technische Fernmelde-Inspektor sowie der Leiter des Ordnungsamtes bei der Verwaltungsgemeinschaft Schirmitz 18 Tage lang das Land mit nur 13 Millionen Einwohnern, das etwa ein Fünftel so groß ist wie Deutschland. Der Flug von München über Madrid in die Hauptstadt Quito mit ihren zwei Millionen Einwohnern dauerte zwölf Stunden. Der Flughafen im riesigen Häusermeer gilt als einer der gefährlichsten Airports Flughäfen der Erde.

Quito liegt 2800 Meter hoch. Auf einer Stadtrundfahrt lernten die beiden Oberpfälzer viele Kirchen, Klöster und Kolonialbauten kennen. Beschützerin der Stadt sei die Jungfrau auf dem "Semmelhügel". Mit ihrem Reiseführer Frank ging es auch zum Äquatordenkmal "Midat del Munde" (Mitte der Welt), ferner zum 3500 Meter hoch gelegenen "Meerschweinchensee" am Fuße des 4939 Meter hohen erloschenen Cotacachi-Vulkans.

Der ersten Akklimatisation für die beiden Europäer diente eine vierstündige Umrundung des Berges. Scholz und Wittmann zeigten eindrucksvolle Aufnahmen vom Indianermarkt in Otavalo, von einer Fahrt mit der höchsten Gondelbahn der Welt auf den 4050 Meter hohen Hausberg von Quito, den Rucu Pichincha, wobei sich bei den zwei Weltenbummlern leichte Anzeichen von Höhenkrankheit bemerkbar machten.
Ein Höhepunkt war die Besteigung des höchsten aktiven Vulkans der Erde, des 5897 Meter hohen Cotopaxi. Vom Kraterrand aus konnten die beiden Abenteuerer einen grandiosen Sonnenaufgang bewundern.

Den zweiten Teil ihres selbst kommentierten und mit exotischer Musik untermalten Vortrags widmeten Scholz und Wittmann den Tagen im Dschungel, wo sie auch Kontakt mit einem Medizinmann hatten. In ihren "Siebenlebenschuhen" durchstreiften sie auch das Amazonasbecken, besuchten ein Indianerdorf und ein Urwaldlager und trafen den Dschungelkönig "Kaubier".

Erholung fanden die beiden im Badeort Banos, in dem sie auch die lokale Spezialität, gegrillte Meerschweinchen, verkosteten.
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