02.09.2014 - 00:00 Uhr
SchirmitzOberpfalz

Vater Lindo dankt Gastgebern - Geldspritze für das Philosophiestudium in Rom Schirmitzer Verwöhnprogramm

Die Pfarrei verabschiedete am Sonntag den indischen Geistlichen Vater Lindo. Er hatte zum vierten Mal die Urlaubsvertretung für Pfarrer Thomas Stohldreier übernommen.

Die Pfarrei Schirmitz verabschiedete den indischen Aushilfspriester Vater Lindo. Pfarrgemeinderatssprecher Ernst Lenk senior (hinten, Zweiter von rechts) dankte ihm für den vierwöchigen Einsatz. Die Gläubigen spendeten weit über 1000 Euro für das Studium des Geistlichen in Rom. Frauenbund-Vorsitzende Waltraud Schwab (hinten, Fünfte von links) und Schatzmeisterin Elisabeth Zeiler (links daneben) überreichten 100 Euro aus dem Erlös des Kräuterbüschelverkaufs. Bild: du
von Norbert DuhrProfil

Pfarrgemeinderatssprecher Ernst Lenk senior dankte dem Priester für das Engagement und die Bereitschaft, die Pfarrei Schirmitz/Bechtsrieth im August zu betreuen. "Sie haben in unserer Kirchengemeinde hervorragende Aushilfsdienste geleistet. Wir würden uns freuen, wenn sie nächstes Jahr wieder kommen", sagte Lenk.

Nach vierwöchigem Einsatz reiste der 36-Jährige noch am Sonntagnachmittag per Zug über Mailand nach Rom zurück. Lenk wünschte dem bescheidenen Gast viel Erfolg für sein Philosophie-Studium, das er in etwa zwei Jahren mit der Doktorarbeit abschließen will.

Vater Lindo wohnte während seines Aufenthalts in Schirmitz bei Margarete und Dr. Maximilian Pielmaier im Gladiolenweg. "Ich wurde dort geradezu verwöhnt. Das ist mit Worten nicht zu beschreiben", schwärmte der aus der indischen Metropole Mumbai stammende Priester für diese "Gabe Gottes". Sein Dank galt auch den Pfarreimitarbeitern sowie zahlreichen weiteren Schirmitzern für die Gastfreundlichkeit, Fürsorge, Zuneigung und Hilfe, die ihm auf unterschiedlichste Weise zuteil geworden sei. Viele Pfarrangehörige nannte er namentlich. Wie Vater Lindo ferner herausstellte, habe er bei Ausflügen und Spaziergängen den Ort und die Umgebung noch besser kennengelernt. Er bedankte sich herzlich für alle Geschenke und Spenden. "Ich werde auch die Verstorbenen der vergangenen vier Wochen, die ich als Priester auf ihrem letzten Weg begleiten durfte, weiterhin in mein Gebet einschließen", betonte der Scheidende.

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