CSU-Landtagskandidat Stephan Oetzinger stellt sich bei Schirmitzer CSU vor
Als "Kümmerer" nach München

Politik
Schirmitz
15.03.2018
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"Ich will ein Kümmerer in München und eine starke Stimme für unsere Heimat sein." So umriss CSU-Landtagskandidat Stephan Oetzinger seine Ziele, als er sich beim CSU-Ortsverband Schirmitz vorstellte. In der Jahreshauptversammlung im Gasthof Bauer beleuchtete zunächst Ortsvorsitzender Markus Dobmeier Aktivitäten der Schirmitzer CSU. Besonders stolz ist er auf das mit rund 65 Gästen sehr gut besuchte Bürgergespräch mit MdB Albert Rupprecht im Biergarten des Sportheims.

Jugend soll mitmachen

Als weitere gelungene Aktionen hob er die Ferienaktion in Irchenrieth mit 45 Kindern, die viertägige Fahrt an Rhein und Mosel mit 52 Teilnehmern, das Kartoffelfest, die Ortsbegehung, die Ehrungen von fünf Jubilaren, die kostenlose Verteilung von 1000 Kalendern und den Zoiglabend in der Jakobsklause hervor. Für den verhinderten Schriftführer Michael Dobmeier listete JU-Vorsitzende Mareike Bock alle 31 Aktivitäten des letzten Jahres auf.

CSU-Chef Dobmeier ging auch auf die Arbeit im Gemeinderat ein. Die JU forderte er auf, sich aktiv einzubringen und für die Kommunalwahl 2020 Kandidaten zu benennen. Im August könne der CSU-Nachwuchs sein 40-jähriges Bestehen feiern. "Bei der Landtagswahl am 14. Oktober werden wir mit unserem neuen Ministerpräsidenten Markus Söder versuchen, wieder die absolute Mehrheit in Bayern zu erreichen", gab sich der Ortsvorsitzende kämpferisch.

Bei einem Todesfall und vier Neuzugängen ist die Zahl der Mitglieder auf 61 angestiegen. Schatzmeister Karl Balk zeigte eine solide Finanzlage auf. Bürgermeister Ernst Lenk zeigte die wichtigsten Maßnahmen der Kommune seit Mai 2017 auf, vornehmlich den Ausbau der Kirchenstraße und der Straße "An der Kirche". Den Abschluss der Arbeiten für den Bauabschnitt IV der Städtebauförderung werde man zusammen mit der Pfarrei beim Kirchenpatrozinium am 13. Mai feiern.

Weitere Punkte waren das Planungsvorhaben der Firma R&K Projektbau Weiden, die auf sieben Bauparzellen an der Bachstraße Einfamilienhäuser mit Doppelgaragen schlüsselfertig errichten will, die Ferienbetreuung der Kinder im August durch die Firma Learning Campus, die Sanierung der Mehrzweckhalle und die Neuordnung der Grüngutsammelstelle mit angrenzendem Parkplatz beim Sportheim sowie den Ausbau der Blütenstraße.

Digital und rural

Der Stephan Oetzinger lobte zunächst seinen Bürgermeisterkollegen Lenk, der in den vergangenen vier Jahren an die Erfolge seines Vorgängers Karl Balk angeknüpft habe. Als Nachfolger von Petra Dettenhöfer im Landtag wolle Oetzinger "ein Kümmerer für unsere Heimat" sein. "Es ist wichtig, einen guten Draht nach München und nach Berlin zu haben." In der neuen Legislaturperiode müssten seiner Meinung nach Zukunftsvisionen entwickelt und die digitale Infrastruktur gestärkt werden. Daran sollten alle Menschen teilhaben können.

Ferner sieht es der Kandidat als notwendig an, Schulen und Kinder an die Herausforderungen der Digitalisierung heranzuführen. Eine Stärkung des ländlichen Raumes und eine Unterstützung der Kommunen bei finanziellen Gestaltungsmöglichkeiten erachtete Oetzinger ebenfalls als unabdingbar.

Zur Kreispolitik sagte Oetzinger, dass einiges in die Bildungseinrichtungen investiert worden sei. "Wir haben auch kontinuierlich Schulden abgebaut und sind mittelfristig schuldenfrei." Sei 2014 werde die Kreisumlage konstant gehalten.
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