26.02.2018 - 20:48 Uhr
Schirmitz

Straßenbauamt mahnt an Weg gleicht einem Acker

Der Weg zum "Lindenhof" in Pirk ist in einem katastrophalen Zustand. Bürgermeister Ernst Lenk erläutert die Situation im Gemeinderat.

Die Zufahrt hat mit einem Weg nichts mehr gemein. Nun moniert das Straßenbau den unzumutbaren Zustand. Bild: du
von Norbert DuhrProfil

Der Weg dorthin liegt in der Gemarkung Schirmitz. Aufgrund von Baumaßnahmen sowie des immer wieder über den Weg verlaufenden Niederschlagswassers gleicht er eher einem Acker als einer Fahrbahn. Laut Bürgermeister seien im Rahmen des Flurbereinigungsverfahrens der Gemeinde Pirk im Jahr 2006 ein Regenrückhaltebecken und eine Befestigung des Weges geplant gewesen. "Dies scheiterte jedoch an der Bereitschaft der Anlieger", bedauerte Lenk.

Da im Jahr 2016 vermehrt Beschwerden über den Zustand des Weges eingegangen waren, wurde die Situation bei einer Besprechung mit allen Anliegern im Februar 2016 sowie bei einem Ortstermin im März 2016 erörtert. Wie Lenk betonte, seien mit Unterstützung der Gemeindearbeiter Grenzen ausgesteckt worden. Zudem sei die Möglichkeit der Errichtung eines Regenrückhaltebeckens auf Gemeindegrund sowie eines weiteren Rüchaltebeckens auf einem Grundstück der Firma Reich-Biogas vor Ort besprochen worden. Zur Ableitung wäre ein Entwässerungsgraben parallel zum vorhandenen Weg nötig gewesen.

Da sich laut Bürgermeister jedoch nicht alle Anlieger bereit erklärten, Grundstücksstreifen entlang des Weges für einen Entwässerungsgraben zur Verfügung zu stellen, scheiterte dieser Vorschlag. Zwischenzeitlich wurden umfangreiche Baumaßnahmen am Gebäude der Firma Reich-Bioenergie durchgeführt. Da diese in Verbindung mit Regenfällen dazu führten, dass die Straßengräben mit Schlamm zugespült wurden, fand am 8. Dezember 2017 auf Aufforderung des Staatlichen Bauamtes Amberg-Sulzbach ein Ortstermin statt. Bürgermeister Lenk verlas dazu das Schreiben dieser Behörde, die darin zur baldmöglichsten Behebung des nicht mehr hinnehmbaren Zustandes auffordert, ansonsten werde der Weg gesperrt.

Nach eingehender Diskussion befürwortete es der Gemeinderat, den Anliegern in einem Gespräch mit der Gemeinde die aktuelle Situation zu erläutern und auf eine einvernehmliche Lösung hinzuarbeiten. Außerdem soll mit der Gemeinde Pirk über eine eventuelle Kostenbeteiligung bezüglich der zu schaffenden Entwässerungseinrichtung verhandelt werden.

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