SpVgg Schirmitz darf Tabellenletzten TSV Tännesberg nicht unterschätzen
Neulingsduell in der Bezirksliga

Der Schirmitzer Kapitän Florian Ziegler (links) kann wieder auf den zurückgekehrten Torwart Julian Ramm zählen. Bild: zg
Sport
Schirmitz
21.04.2017
42
0

(du/hfz) Zum dritten Heimspiel nacheinander empfängt die SpVgg Schirmitz am Sonntag um 15 Uhr Schlusslicht TSV Tännesberg. Dabei hat die Dütsch-Truppe eine gute Gelegenheit, ihr Punktekonto weiter aufzubessern. Allerdings hat der Coach in dieser Woche bei den Trainingseinheiten seine Mannschaft mehrfach davor gewarnt, den Mitaufsteiger aufgrund seines Tabellenplatzes nicht zu unterschätzen. "Diesen Fehler müssen wir unbedingt vermeiden", appelliert er.

Die SpVgg muss deshalb mit dem gleichen Einsatz und Siegeswillen wie zuletzt beim 1:0-Erfolg gegen Grafenwöhr an die Aufgabe herangehen. Ähnlich wie bei der 0:8-Klatsche am vergangenen Samstag in Schwarzenfeld wird sich das Team von Trainer Hans-Jürgen Linge in Schirmitz bestimmt nicht wieder präsentieren. Die Tännesberger werden vielmehr beweisen wollen, dass sie besser sind, als es ihre Tabellensituation aussagt. Schirmitz wird deshalb gut beraten sein, sich auf einen unbequemen Gegner einzustellen, der die Punkte bestimmt nicht freiwillig an der Naab abgeben wird.

Ein weiterer Dreier wäre für die SpVgg aber wichtig, weil mit der Nachholpartie am Freitag in Hahnbach und am folgenden Sonntag in Kastl zwei schwere Auswärtshürden auf die Mannen um Kapitän Florian Ziegler warten. Schirmitz muss zumindest gegen Tännesberg auf den rot-gesperrten Marco Lingl und auf Urlauber Marcel Kargus verzichten. Dafür sind Julian Ramm, Dominik Bredow und Dieter Wohner wieder einsatzbereit.

"An der hohen Niederlage in Schwarzenfeld gibt es nichts zu rütteln, sie war auch in dieser Höhe völlig verdient", sagt TSV-Trainer Hans-Jürgen Linge. Der FC war über die gesamte Spielzeit dominant und sicher in der Spielweise. "Da hatten wir nicht ansatzweise die Qualität, um richtig dagegen halten zu können und somit auch nicht den Hauch einer Chance." Der erhöhte Kräfteverschleiß von vier Spielen in acht Tagen machte sich bemerkbar. Der Coach will das Spiel abhaken, neue Kräfte sammeln und auf das bevorstehende Wochenende blicken. "Die Aufgabe in Schirmitz wird nicht leichter sein, denn auch die SpVgg benötigt noch Punkte zum Klassenerhalt und wird sich dementsprechend aggressiv und zweikampfstark zeigen." Für Linge geht es um das Ansehen, die Ehre jedes Spielers und die Charakterstärke des Teams. Der Kader ist wichtig und wegen der Verletzungssorgen improvisiert. "Ich hoffe, dass meine Jungs auf die Zähne beißen und ich eine schlagkräftige Truppe ins Rennen schicken kann," sagt Linge. Zudem zählt er auf zurückkehrende Spieler. So könnten Max Winkler, Fabian Diermeier und Petr Kopriva zu einem Einsatz kommen, bei Thomas Hauer, Stefan Dobmeier Andreas Bäumler wird dies noch zu früh sein. Markus Pfannenstein fehlt wegen einer Rotsperre.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.