14.02.2018 - 20:00 Uhr
Schirmitz

Förster Albert Urban legt Gemeinde Forstliches Gutachten vor Besonders wertvoller Wald

Die Gemeinde Schirmitz besitzt zirka 1,9 Hektar Wald. Auf den vier Flächen wachsen überwiegend Fichten und Kiefer. Ein Gutachten gibt die Richtung für Nutzung und Wachstum bis 2026 vor.

Forstamtmann Albert Urban (rechts) legt im Rathaus Bürgermeister Ernst Lenk und VG-Geschäftsstellenleiter Dieter Schobert (von links) das forstwirtschaftlich Gutachten über den Gemeindewald Schirmitz für die kommenden zehn Jahre vor. Bild: du
von Norbert DuhrProfil

Schirmitz. (du) Neben den Nadelbäumen gibt es auch Laubwald. Dort finden sich Eiche, Birke, Vogelbeere und Spitzahorn. Der Hiebsatz wird mit 55 Festmetern angegeben. Das sind die zentralen Aussagen des forstlichen Gutachtens für die Jahre 2017 bis 2026. Voraussetzung für die Gültigkeit ist, dass in diesem Zeitraum nichts Schlimmeres passiert.

Forstamtmann Albert Urban, Leiter der Forstdienststelle Irchenrieth, überreichte die Expertise als verbindlichen Leitfaden für die Waldbewirtschaftung an Bürgermeister Ernst Lenk. Wie Urban erklärte, seien nach dem Bayerischen Waldgesetz Gemeindewälder vorbildlich zu bewirtschaften. Es müssten standortgemäße, naturnahe, leistungsfähige und stabile Wälder geschaffen und erhalten werden.

Grundlagen seien verbindliche Forstwirtschaftspläne. Insbesondere dürfe der Hiebsatz nicht überschritten werden, um die Nachhaltigkeit nicht zu gefährden. Urban stellte weiter heraus, dass der Wald der Gemeinde Schirmitz ökologisch besonders wertvoll sei und viele struktur- und artenreiche Besonderheiten aufweise. Das Ziel der Pflegemaßnahmen sei Stabilität, stärkeres Holz sowie Naturverjüngung und die Erhöhung des Laubwaldanteils.

Die Erstellung des Gutachtens, das einen Sach- und Zustandsbericht über den Gemeindewald Schirmitz beinhalte, lag in den Händen von Förster Urban. Kosten entstehen der Gemeinde hierfür nicht. Die Kommune habe zur Zeit außerdem auch nichts zu verbessern.

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