Gemeinderat verät über Haushaltsplan 2018
Mehr Geld im Haushalt

Vermischtes
Schirmitz
21.02.2018
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Rund 300 000 Euro mehr hat die Gemeinde im Haushalt. Beim Strom wird gespart, und auch sonst wirtschaftet Schirmitz ganz ordentlich.

Der Gemeinderat hat den Haushaltsplan 2018 vorberaten. Kämmerer Sven Lederer erläuterte den Räten das Zahlenwerk. Das Gesamtvolumen des Haushalts beträgt 4,8 Millionen Euro. Davon entfallen rund 3,8 Millionen auf den Verwaltungs- und eine Million auf den Vermögensetat. Das sind fast 300 000 Euro mehr als 2017. Für Investitionen sind keine Kreditaufnahmen vorgesehen.

Der Schuldenstand beträgt zum Jahresende 233 624 Euro. Dies entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von 120,18 Euro. Lederer erläuterte die Einnahmen: Die VG Schirmitz mietet 563,64 Quadratmeter im Rathaus von der Gemeinde an, so dass er mit 28 400 Euro Mieteinnahmen rechne. Die Kegelbahngaststätte sei derzeit nicht verpachtet, die Benutzungsgebühr von der SpVgg betrage 368 Euro.

Sparen bei Energie

Bei den Zuweisungen aus der Kfz-Steuer rechnet der Kämmerer mit etwa 25 400 Euro. Für die Jahre 2018 bis 2020 errechne sich für das Wasser ein Gebührensatz von 2,26 Euro pro Kubikmeter, so gehe er von 180 000 Euro Einnahmen aus. Aus der Konzessionsabgabe der Bayernwerk AG erwarte er 30 000 Euro, aus dem Wasserverbrauch 219 000 Euro. Einnahmen aus der Einkommensteuer liegen bei 1,34 Millionen Euro. Dementsprechend erhalte die Gemeinde diesmal eine Schlüsselzuweisung von 535 848 Euro, 22 908 Euro mehr als im Jahr 2017. Auf der Ausgabenseite des Verwaltungshaushalts sind für die Feuerwehr 35 720 Euro für Geräteanschaffungen bereitgestellt. Die Betriebskosten wurden gesenkt, nicht nur bei der Schule. "Auch wegen der sparsamen Bewirtschaftung und dauernden Überwachung der Verbrauchsdaten konnte der Ansatz für die Energiekosten von 35 000 Euro im Vorjahr auf nunmehr 32 200 Euro herabgesetzt werden", sagte der Kämmerer. Als Schulumlage an Pirk sind 46 000 Euro vorgesehen.

Tief in die Tasche greifen muss die Kommune wieder bei den Umlagen: für den Abwasserzweckverband mit 85 809 Euro und für die Verwaltungsgemeinschaft mit 278 494 Euro. Als Kreisumlage müssen 803 135 Euro aufgebracht werden. Das entspricht einer Steigerung um 2,9 Prozent im Vergleich zum Jahr 2017. 125 000 Kubikmeter Wasser von der Steinwaldgruppe kosten 110 000 Euro. Lederer verwies auf die notwendige Beschaffung eines Ersatzfahrzeuges für den Versorgungs-Lkw, der nun 26 Jahre alt sei. Dafür seien kaum noch Ersatzteile zu bekommen. Dafür will er für 2019 und 2020 jeweils 50 000 Euro im Etat bereitstellen.

Mehrzweckhalle geprüft

Für die Grundschule habe man für ein Smartboard und Möbel 10 000 Euro eingeplant. Ein Büro soll für 75 000 Euro prüfen, ob für die Mehrzweckhalle eine Generalsanierung oder ein Neubau am wirtschaftlichsten ist. Für die Planung des Bauabschnitts Naabstraße sind Ausgaben über 74 000 Euro angesetzt. Der Ausbau der Blütenstraße werde voraussichtlich 2019 eingeplant.

Zur Sanierung des Friedhofs sind 21 500 Euro geplant. Für Sanierung der Grüngutsammelstelle und des Parkplatzes am SpVgg-Sportheim sind 20 000 Euro für Planungs- und 80 000 Euro für Baukosten angesetzt. Lederer bezifferte den Rücklagenstand auf 1 800 206 Euro.
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