10.04.2018 - 20:00 Uhr
SchirmitzOberpfalz

Jagdpächter Markus Grillmayer kritisiert bei Jahresversammlung der Jagdgenossenschaft Unruhe in ... Rundwanderweg schlecht für Wild

Von einem "ruhigen Jagdjahr 2017" sprach Jagdvorsteher Gerhard Adam in der Jahresversammlung der Jagdgenossenschaft Schirmitz im Gasthof Heigl. Im Herbst seien zwar kleinere Schwarzwildschäden entdeckt worden, einen Antrag auf Wildschaden gab es nachfolgend jedoch nicht.

von Norbert DuhrProfil

Adam berichtete von der Arbeitsgemeinschaft Jagdgenossenschaft im Kreisverband Neustadt-Weiden, die sich mit der Afrikanischen Schweinepest und dem neuen Jagdkataster beschäftigt habe. Adam hat sich beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Weiden zur Teilnahme an den Außenaufnahmen für die Waldverjüngung mit forstlichen Gutachten angemeldet.

Interessenten der Jagdgenossen könnten sich melden. Außenaufnahmen sind voraussichtlich im April oder Mai. Das Protokoll von Schriftführerin Rosa Krug sowie der Finanzbericht von Schatzmeister Bernhard Eckert wurden angenommen. Jagdpächter Markus Grillmayer bedauerte, dass 2017/18 acht Rehe dem Straßenverkehr zum Opfer gefallen seien.

Im Jagdbetrieb seien fünf weitere Rehe erlegt worden, wobei ein Tier krank gewesen sei. Ferner wurden drei Wildschweine erlegt. Grillmayer betonte, dass durch den neuen Rundwanderweg mehr Unruhe für das Wild entstanden sei. Mittlerweile seien Jogger, Walker, Mountainbiker und Hundebesitzer zu allen Tages- und Nachtzeiten in den Einständen und Ruhezonen des Wilds unterwegs.

Auf Vorschlag von Jagdvorsteher Adam beschloss die Runde einstimmig, auch 2018 die Jagdpacht in der Kasse zu belassen, um damit Jagdkataster, Wegebau und Wildschäden leichter finanzieren zu können.

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