13 Kinder beim Ferienprogramm der CSU-Ortsverbände
Toue durch die Heimat

Radeln und dabei noch die Heimat erkundigen: 13 Kinder beteiligten sich am Ferienprogramm der CSU-Ortsverbände Schlammersdorf und Vorbach. Bild: wmi
Freizeit
Schlammersdorf
30.08.2017
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Schlammersdorf/Vorbach. "Wozu in die Ferne schweifen ...", fragten sich die Verantwortlichen der beiden CSU-Ortsverbände, als sie sich die Strecke für die diesjährige Radtour im Kinderferienprogramm ausgedacht hatten. Die knapp 30 Kilometer lange Rundtour führte vielmehr durch die Heimat. Bei etlichen Zeugen der Vergangenheit am Wegesrand legten die Radler Stopps ein.

Die Geschichten zu den Marterln in den Gemarkungen Oberbibrach und Vorbach erzählte Herbert Habermann, in Höflas hatte sich Dr. Alexander Goller kundig gemacht. Dabei erfuhren die Kinder, dass die meisten Marterln an Verstorbene erinnern. So wurde etwa an der Stelle des Steinkreuzes bei Unterbibrach 1909 ein Bauer getötet, als der Blitz in die Sense einschlug. Andere starben, weil sie "vom Schlag getroffen" wurden oder dem Krieg zum Opfer fielen. Von Höflas aus ging es dann über die Dreifaltigkeitskapelle bei Schlammersdorf weiter nach Ernstfeld. Erstmals erwähnt wurde ein Dorfkreuz in der dortigen Ortsmitte bereits 1770, wie stellvertretende Bürgermeisterin Tanja Renner wusste.

Am Bushäuschen südlich von Moos erwartete Heinz Lautner den Tross mit einer Stärkung und Richard Hofmann zeigte den zwölf Buben und einem Mädchen eine Kuriosität dort ganz in der Nähe: Über eine humorvoll beschilderte "Jakobs-Brücke" kürzen einige Rentner den Weg von Moos zur Gaststätte Holzmühle ab. Den Schlussapplaus für eine interessante und informative Radltour spendeten die sportlichen Kinder in Form eines Klingelkonzertes.
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