18.03.2014 - 00:00 Uhr
SchlammersdorfOberpfalz

Tanja Renner neu für die CSU im Gemeinderat Auf Anhieb drin

von Autor LYProfil

Einerseits hat sich nichts geändert, andererseits ist künftig alles zur Hälfte neu im Gemeinderat. Gleich geblieben ist die Sitzverteilung: Die CSU hat weiterhin fünf, die UWG drei. Allerdings gab es bei der Besetzung einige Wechsel - schon allein weil sich drei amtierende Räte nicht mehr zur Wahl stellten.

Die meisten Stimmen heimste Johannes Püttner (CSU) mit 671 ein, gefolgt von zweitem Bürgermeister Hans Wiesnet mit 608 Stimmen. Neu für die CSU im Gemeinderat ist Gerhard Wiesnet, der Vorsitzende des Ortsvereins, dem die Wähler 472 Stimmen zuerkannten.

Auf Anhieb in den Gemeinderat schaffte es Tanja Renner, die Tochter von Altbürgermeister Hubert Schneider, die es als Neuling auf 424 Stimmen brachte. Engelbert Schmid, der nicht mehr antrat, wurde von seinem Sohn Carsten "beerbt" (311 Stimmen). Nicht mehr in das Gremium gewählt wurde Michael Wiesnet (300 Stimmen). Bei der UWG führt Stefan Lautner mit 407 Stimmen die Ergebnisliste an. Bürgermeister Gerhard Löckler bekam bei der Gemeinderatswahl 374 Stimmen. Für ihn rückt Johannes Schmid (286) nach, der quasi den Sitz seines Bruders Manfred Schmid, der nicht mehr kandidierte, "übernimmt". Erneut in das Gremium gewählt wurde mit 381 Stimmen Eduard Wiesnet.
Insgesamt erreichte die CSU 58,4 Prozent, die UWG 41,6 Prozent. Nach 2002 ist das für die Unabhängige Wählergemeinschaft das zweitbeste Ergebnis ihrer Geschichte.

"Ich hoffe, dass die anstehenden Projekte gemeinsam angegangen werden", denkt Bürgermeister Gerhard Löckler schon an die Zukunft. Zu den Vorhaben gehören die Weiterführung der Dorferneuerung mit der Neugestaltung der Außenanlagen rund um das Bürgerhaus sowie der Kirchplatz, der Bau des Geh- und Radweges zwischen Schlammersdorf und Ernstfeld, die Straßensanierung zwischen Ernstfeld und Weidenberg, der Breitbandausbau und die Erweiterung des Feuerwehrhauses.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.