Brigitte Traeger singt
Stehende Ovationen

Bei dem ausverkauften Konzert ging Brigitte Traeger auch durch die Kirche, um persönlichen Kontakt mit ihrem Publikum aufzunehmen. Vielen Besuchern gab sie die Hand. Bild: ral
Kultur
Schmidgaden
14.12.2016
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Das Adventskonzert von Brigitte Traeger in der Pfarrkirche war der erste Höhepunkt von "Rottendorf leuchtet" in diesem Jahr. Das Publikum war so begeistert, dass es am Ende stehenden Applaus gab.

-Rottendorf. Bereits im Vorfeld des Konzertes waren alle Karten verkauft, so dass am Samstagabend die Pfarrkirche St. Andreas bis auf den letzten Platz gefüllt war; sogar auf dem Mittelgang standen Stühle. Die Vorsitzende des Frauenbundes, Resi Pösl, hieß zu Beginn die Besucher und besonders die Künstlerin willkommen.

Brigitte Traeger trat vor ihr Publikum mit dem Lied "Tochter Zion", damit leitete sie ein festlich adventliches Programm ein. In ihren Begrüßungsworten an das Publikum wies sie darauf hin, was Advent ist: "Das Warten auf Jesus Christus, dem Zentrum des Glaubens. Es ist jedes Jahr notwendig dieses zu wiederholen. Denn in der heutigen Zeit spricht man kaum noch über Jesus Christus - den Erlöser. Der Mensch geworden ist und zu uns gekommen ist."

Nach den Titeln "Unruhig ist unser Herz" und "Süßer die Glocken nie klingen" folgte das erste Gedicht. Immer wieder wurde die Liedfolge von Gedichten und Geschichten unterbrochen, die die Menschen auf das bevorstehende Fest vorbereiten sollten. Traeger animierte bei verschiedenen Titeln das Publikum, mitzusingen.

Gedichte und Lieder

Dem ersten Gedicht folgten die Titel "Weil es Weihnacht wird", "Alle Jahre wieder", Im Wald is so staad". Im zweiten Gedicht ging sie auf die Liebe zwischen den Menschen ein, die das Wichtigste sei - einen Menschen so zu nehmen wie er ist, mit all seinen Ecken und Kanten. Es folgten die Lieder "Glaubst Du an die Liebe", "Ich beneide die Kinder" und "Ihr Kinderlein kommet" - dabei forderte sie das Publikum wieder auf, sie zu begleiten.

Nach dem dritten Gedicht bat die Sängerin das Publikum, sich an den Händen zu fassen und es folgte das Lied "Die Rose". Bei diesem Liebeslied zog die Künstlerin durch die Kirche, um persönlichen Kontakt mit ihrem Publikum zu haben und gab vielen Besuchern die Hand. Vor dem nächsten Gedicht folgten noch das "Gloria-Lied", das "Halleluja" und "Weil Gott dich liebt". Eine weihnachtliche Geschichte deutete darauf hin, auf was es ankommt zu Weihnachten. Das letzte Gedicht leitete das Ende des Konzertes ein. Mit den Liedern "Heilige Nacht", "Drei Wünsche" "Der kleine Trommlerjunge" und "Aber Heidschi" verabschiedete sich Brigitte Traeger von ihrem Publikum. Als Abschluss folgte wie immer bei ihren Konzerten das "Ave Maria".

Hatte das Publikum während des Konzertes auf Wunsch von Brigitte Traeger auf den Applaus verzichtet, so war dieser am Ende umso überwältigender. So ließ sich die Interpretin nicht lange bitten und gab noch zwei Zugaben zur Freude aller. Auch am Schluss gab es stehenden Beifall für die Künstlerin.
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