01.03.2016 - 12:40 Uhr
SchmidgadenOberpfalz

Schmidgadener Theatergruppe glänzt bei der Premiere: Eine Nacht, die es in sich hat

Was es so mit dem "Besuch in der Laurenzi-Nacht" auf sich hat, wird auf der Theaterbühne im Pfarrheim gezeigt. Die Schmidgadener Theatergruppe fieberte der Premiere entgegen.

Beste Theaterkost bietet das Stück "Besuch in der LaurenziNacht". Die sieben Akteure glänzten in ihren Rollen. Bild: ral
von Richard AltmannProfil

Die Zuschauer wissen von etlichen Aufführungen, was in den Laienspielern steckt. Entsprechend hoch waren die Erwartungen. Um es vorweg zu sagen: Die Akteure überzeugten wieder durch ihre große schauspielerische Leistung und zogen damit das Publikum in ihren Bann.

Um was geht es? Hannes, der Lindenbauer, und Michael, der Müller, sind Nachbarn. Seit Jahren liegen sie bereits im Streit um den Ast eines Birnbaumes, der an der Grundstücksgrenze steht. Der Lindenbauer hat diesen veredelt und beansprucht jetzt die Früchte des Astes für sich.

Von den Streitereien unberührt, verstehen sich Bertl und Rosi, die Kinder der beiden Streithähne, mehr als prächtig und möchten heiraten. Daher soll sich der Lindenbauer aufs Altenteil zurückziehen und Bertl seinen Hof übergeben. Gerade als die Übergabe schriftlich fixiert wird, kommt eine verwitwete Wirtin zu Besuch. Der Müller hat sofort ein Auge auf sie und möchte sie dazu bringen, seine Frau zu werden. Doch die Wirtin hat ganz andere Pläne, die sie mit der Haushälterin Vevi in der turbulenten Laurenzi-Nacht auch durchsetzt.

Bereits die drei ersten Vorstellungen sorgten für ein ausverkauftes Haus. Alle sieben Akteure auf der Bühne überzeugten das Publikum mit ihren Charakter-Darstellungen. Gerhard Müller, Christian Zeitler, Theresa Müller, Lothar Müller, Veronika Bierler, Carmen Schimmer und Gerhard Bauer erhielten während der Vorführung immer wieder spontanen Beifall.

Vorstellungen

Wer bisher noch nicht die Möglichkeit hatte, sich über die "Laurenzi-Nacht zu amüsieren, kann dies noch bei den Aufführungen am 4., 5., 6.,11. und am 12. März tun.

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