Flächennutzungsplan: Änderung nun doch genehmigt
Kehrtwende im Amt

Lokales
Schmidgaden
19.04.2013
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Um die Gemeinde fit für regenerative Energien - vor allem Windkraftanlagen - zu machen, änderte sie ihren Flächennutzungsplan und wies dort Konzentrationsflächen aus, auf denen einmal Windräder stehen könnten. Das Problem: Das Landratsamt stellte sich quer und genehmigte die Änderung nicht (wir berichteten). Jetzt kam die Kehrtwende: Die Planänderung wurde doch noch befürwortet.

Der Gemeinderat war von der erst enttäuschenden Entscheidung der Kreisbehörde in der März-Sitzung unterrichtet worden und beschloss, das nicht auf sich sitzen zu lassen. Die Kommune wollte vor das Verwaltungsgericht ziehen und auf diesem Weg grünes Licht für die Änderung des Flächennutzungsplanes erhalten. Dazu kam es aber nicht mehr. Wie Bürgermeister Rudolf Birner bei der Gemeinderatssitzung darlegte, hätten abermalige Gespräche zwischen Verwaltung und Landschaftsarchitekt auf der einen sowie dem Landratsamt auf der anderen Seite für ein Umdenken gesorgt.

Prinzipiell ging es um die Artenschutzprüfung, die die Behörde zunächst als nicht umfassend genug bemängelte. "Nach nochmaliger Überprüfung (...) wird die vorliegende kursorische SAP-Prüfung der Gemeinde Schmidgaden nunmehr als ausreichend angesehen", teilte das Amt jetzt mit. Damit liegen dem Windrad-Bau zumindest verfahrensrechtlich keine Steine mehr im Weg.
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