Kreisfachberaterin Heidi Schmid spricht beim Gartenbau- und Ortsverschönerungsverein
Wichtige Tipps für Gartler

Lokales
Schmidgaden
24.04.2013
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Bei der Frühjahrsversammlung des Gartenbau- und Ortsverschönerungsvereines Trisching stand neben den Ehrungen langjähriger Mitglieder der Vortrag von Kreisfachberaterin Heidi Schmid im Mittelpunkt, der sich mit dem erfolgreichen Gemüseanbau im Hausgarten, beschäftigte.

Bürgermeister Rudolf Birner ging in seinem Grußwort darauf ein, wie wichtig die Gartenbauvereine für die Gestaltung der Orte sind. Die Mitglieder kümmerten sich unentgeltlich um die Pflege der öffentlichen Anlage, dafür gelte ihnen der Dank der gesamten Gemeinde.

Der stellvertretende Kreisvorsitzende Josef Götz überbrachte die Grüße des Kreisvorsitzenden Landrat Volker Liedtke. Er zeigte auf, dass die Gartenbauvereine sehr viele Mitglieder haben. So sind zur Zeit in ganz Bayern 540 000 Menschen organisiert. Im Landkreis Schwandorf gebe es 90 Vereine.

Vorsitzender Josef Kemptner lud anschließend zu einer Tagesfahrt am 26. Mai ein. Das genaue Ziel wird noch festgelegt.

Einige Mitglieder wurden für langjährige Mitgliedschaft geehrt. Für 25 Jahre: Theres Bücherl, Marianne Schimmer, Josef Bauer und Petra Rehorz. Für 40 Jahre: Josef Schmid, Dieter Reimer, Josef Huml. Für 50 Jahre geehrt und damit zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden Erich Amann und Johann Bücherl.

Kreisfachberaterin Heidi Schmidt hatte ihren Vortrag mit "Erfolgreicher Gemüseanbau im Hausgarten" überschrieben. Eine gesunde Ernährung und hochwertige Lebensmittel ohne Transportaufwand seien der Grund, warum immer mehr Menschen auf den eigenen Gemüsegarten zurückgreifen, sagte sie. Los gehe es mit der richtigen Aussaat. Dazu soll hochwertiges Saatgut verwandt werden und dieses in einem nährstoffarmen, keimfreien Substrat. "Je früher pikiert wird, desto besser," empfahl sie "und vor der Pflanzung die Pflanzen abhärten".
Ob der Garten umgegraben werden soll oder nicht, hängt von der Bodenbeschaffenheit ab. "Leichte, sandige oder humose Böden nicht umgraben, nur lockern. Schwere tonige Böden oder verunkrautete Flächen umgraben, die Frostgare soll genutzt werden."

Mischkulturen beugen Schädlingen vor und unterstützen das Pflanzenwachstum, wusste die Fachfrau.

Auf die unterschiedlichen Reife- und Erntezeiten achten sei wichtig, so Schmid, und darauf, Gemüse mit flachen und tiefen Wurzeln zu pflanzen. Um ein Auslaugen der Böden zu verhindern solle unbedingt auf die Fruchtfolge geachtet werden. Hochbeete finden immer mehr Einzug in den häuslichen Gemüsegarten. Diese sollten höchsten eineinhalb Meter breit und in Nord-Südrichtung ausgerichtet sein.
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