Marianne Moosburger referiert beim Frauenbund
Mitten im Leben

Marianne Moosburger. Bild: di
Lokales
Schmidgaden
04.05.2013
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"Mitten im Leben ist die Lebensmitte": Dieses Thema stand beim Katholischen Frauenbund im Mittelpunkt. Referentin Marianne Moosburger aus Hahnbach verstand es bei ihrem Vortrag im gut besuchten Pfarrheim immer wieder, die Zuhörer zu fesseln und zum Lachen zu bringen.

Mit einer kurzen Weisheit zum Lebensalter eröffnete die Referentin. Sie mahnte zum "gelebten Leben". Erstmals in der Geschichte würden Frauen älter als die Männer und hätten auch noch nie dagewesene Möglichkeiten. Derzeit liege die Lebenserwartung für Frauen bei 80 Jahren und für Männer bei 75.

Wert legte Marianne Moosburger darauf, dass man zunächst wissen müsse, was man wirklich wolle und was einem wichtig ist. Der Wunsch "echt zu leben" verlange aber eine stete Bereitschaft, sich zu wandeln, was aber immer mit Schmerzen zusammenhängen würde. "Jedes neue Glück beginnt mit einem Schmerz - und dieser ist meist ein Trennungsschmerz", so die Theologin. Kurz zeigte sie die Phasen einer jeden Trennung auf.

Wichtig ist es nach Ansicht der Referentin, "richtig da zu sein". Dies drücke sich im echten Zuhören, am Anteilnehmen, am Dasein für andere, aber auch einem gütigen und großherzigen Umgang mit sich und anderen aus.

Vielfältige Möglichkeiten aus der Praxis für die Praxis erhielten die Frauen schriftlich. Albert Schweitzers Text "Wie bleibt man jung" lasen die Besucher gemeinsam und Moosburger schloss ihren Vortrag mit einem abgewandelten Text von Ralf Waldo Emmerson zum Thema "wirklicher Erfolg im Leben".
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