18.01.2018 - 20:00 Uhr
SchmidgadenOberpfalz

Gemeinderat legt Standorte für Hotspots fest Gratis ins Netz an zwei Orten

Das Thema beschäftigt den Gemeinderat bereits seit zwei Jahren. Bei seiner Sitzung am Mittwochabend kommt das Gremium nun zu einem einstimmigen Beschluss und legt die beiden Standorte für die Hot-Spots im Bayern-Wlan fest.

von Benjamin Tietz Kontakt Profil

Bereits im Februar 2016 stand das Thema im Gemeinderat auf der Tagesordnung. Damals konnten sich die Räte nicht auf zwei Standorte für die kostenlosen Internetverbindungen einigen und favorisierten die Einrichtung in allen vier größeren Ortsteilen. Einen Gutteil der Kosten hätte die Kommune aber dann selber zahlen müssen, denn der Staat übernimmt nur die Einrichtungskosten - höchstens 5000 Euro - für maximal zwei Hotspots. Der laufende Betrieb muss aus der Gemeindekasse gezahlt werden.

Nachdem der Gemeinderat in dieser Sitzung aber keinen endgültigen Beschluss gefasst hatte, kam das Thema wenige Monate später abermals auf das Tableau. Doch auch bei dieser Zusammenkunft wurde der Punkt wieder ergebnislos vertagt - bis zur Sitzung am vergangenen Mittwoch. Bürgermeister Josef Deichl schlug dem Rat vor, die beiden vom Freistaat geförderten Hot-Spots, in deren Reichweite für die Nutzer kostenloses Wlan-Netz verfügbar ist, am Dorfplatz in Schmidgaden sowie am Vereinsheim in Trisching einzurichten. Wenn das Angebot, dort gratis im Internet zu surfen, gut genutzt wird, könne man zu einem späteren Zeitpunkt darüber nachdenken, derartige Hot-Spots - dann auf komplette Kosten der Gemeinde - auch in anderen Ortsteilen einzurichten. Dagegen hatte der Gemeinderat keine Einwände und folgte dem Vorschlag des Bürgermeisters einstimmig.

Unter dem Punkt "Anfragen" sprach Zweiter Bürgermeister Andreas Altmann das Thema "Waldkindergarten" an und regte an, ob ein solcher nicht auch für die Gemeinde eine Idee wäre. Bürgermeister Josef Deichl entgegnete, dass die Kommune angesichts der Kinderzahlen weitere Räume benötige und die Errichtung eines Waldkindergartens durchaus eine Möglichkeit wäre. Räume wären aber eventuell auch in der Grundschule Rottendorf oder der Mittelschule in Schmidgaden nutzbar. Das Gemeindeoberhaupt versprach jedoch, den Vorschlag eines Waldkindergartens in der Gemeinde bei der nächsten Sitzung des Elternbeirates anzusprechen.

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