Krippe braucht Platz

Politik
Schmidgaden
22.02.2018
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Der Kindergarten wurde erst vor ein paar Jahren erweitert. Nun wird der Platz schon wieder eng: Handlungsbedarf ist also in nächster Zeit gegeben.

Wie Bürgermeister Josef Deichl bei der Gemeinderatssitzung darlegte, werden ab dem Jahr 2019 insgesamt 38 Kinder die Krippe besuchen. "Das Thema wird aktuell", betonte das Gemeindeoberhaupt, dass der Platz in der Einrichtung abermals knapp werden könnte. Ein Planungsbüro soll deshalb zunächst ein Konzept für eine mögliche abermalige Erweiterung des Kindergartens in Richtung des jetzigen Parkplatzes erarbeiten. Dann wird das Thema wieder im Gemeinderat behandelt.

Wie Bürgermeister Deichl weiter bekanntgab, ist bei der Gemeinde ein Antrag eines Investors eingegangen, der im Bereich südlich der Autobahnbrücke in Trisching eine insgesamt 11 000 Quadratmeter große Photovoltaikanlage errichten will. Der Gemeinderat will das Gelände bei einer Begehung am 3. März zunächst besichtigen.

Thomas Wilhelm sprach anschließend einen Unfall an, der sich vor nicht langer Zeit in der Gemeinde ereignet hat. Im Bereich der Bushaltestelle an der Hauptstraße wurde ein Schulkind angefahren, das die Straße in Richtung Bushaltestelle überqueren wollte. Wilhelm sprach sich dafür aus, Maßnahmen zu ergreifen, die dem Verkehr ersichtlich machen, dass sich in diesem Bereich Kinder aufhalten. Er könnte sich zum Beispiel beleuchtete Verkehrsschilder vorstellen.

Eine weitere Möglichkeit wäre die Verlegung des Häuschens in die Grünfläche, auf der der Maibaum steht. Theresia Dobler entgegnete, dass das Problem aber eher die Überquerung der Straße sei. Florian Burth machte darauf aufmerksam, dass er genau auf diese Gefahr vor wenigen Sitzungen hingewiesen habe. "Jetzt ist das passiert, war ich vor drei oder vier Sitzungen gesagt habe", unterstrich Burth. Eine weitere Alternative wären Schülerlotsen in diesem Bereich, die die Kinder sicher über die Straße bringen könnten. Hierzu wäre ein Modell mit der Mittelschule denkbar - ähnlich wie in Schwarzenfeld praktiziert.

Keine Einwände hatte der Gemeinderat gegen die vorliegenden Bauanträge. Sie betrafen den Anbau eines Kinderzimmers an ein bestehendes Wohnhaus im Eichenweg sowie den Neubau eines Mehrfamilienwohnhauses mit sechs Wohneinheiten in der Oberen Dorfstraße. Ebenso einstimmig stellte der Rat die Jahresrechnung 2016 fest und erteilte die nötige Entlastung. Zuvor hatte Josef Piehler das Ergebnis der örtlichen Rechnungsprüfung vorgetragen, der Gemeinde eine gute Kassenführung bescheinigt und nur wenige Hinweise gegeben.

Der Haushalt im Jahr 2016 schließt demzufolge mit 4,61 Millionen Euro im Verwaltungshaushalt und 2,75 Millionen im Vermögenshaushalt ab. Damit liegt er im Investitionsetat unter der eigentlich veranschlagten Summe. Das hat den Grund, dass verschiedene Vorhaben nicht mehr im betreffenden Haushaltsjahr 2016 abgerechnet wurden. "Ich bin überzeugt, dass wir mit unserem Haushalt sehr gut umgegangen sind", betonte Bürgermeister Deichl.
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