Abschied von Anton Pösl

Vermischtes
Schmidgaden
19.12.2016
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Schmidgaden-Rottendorf. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung wurde Anton Pösl aus Littenhof im Friedhof in Rottendorf zur letzten Ruhe gebettet. Pfarrer Gerhard Wagner zelebrierte das Requiem und nahm die Einsegnung vor. In einem Nachruf zeichnete er den Lebensweg des Verstorbenen.

Anton Pösl wurde am 14. September 1931 als viertes Kind der Landwirtseheleute Anton und Magdalena Pösl in Littenhof geboren. Schon in jungen Jahren musste er kräftig auf dem elterlichen Anwesen mitarbeiten. Nach seiner Schulzeit arbeitete er lange in der Flussspatgrube Cäcilia in der Gemeinde Stulln, später wechselte er zur Firma Buchtal, bei der er bis zu seinem Ruhestand tätig war. 1961 trat er mit Elisabeth Prifling aus Schmidgaden vor den Traualtar. Aus dem glücklichen Ehebund gingen drei Kinder hervor.

Ein besonders Verdienst erwarb sich die Familie Pösl 1979 durch den Bau einer Kapelle in Littenhof. Sie ist der Mutter Gottes geweiht, wurde von dem Schwarzenfelder Oberlehrer, Maler und Graphiker Karl Denk ausgestattet und im Auftrag von Bischof Rudolf von Pfarrer Alois Graßer eingeweiht. Durch dieses Bauwerk, so Pfarrer Gerhard Wagner, hat sich Anton Pösl für alle Zeit um die Ortschaft Littenhof und die Pfarrei Rottendorf verdient gemacht. Der Kirchenchor Rottendorf gestaltete die Trauerfeier musikalisch.
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