17.10.2017 - 16:04 Uhr
SchmidgadenOberpfalz

Europaweite Schwerverkehrkontrolle mit gravierendem Fall auf der A6 22 Tonnen Gefahrgut kaum gesichert

Die Kontrolle lief europaweit am 11./12. Oktober und betraf den Schwerverkehr auf unseren Straßen. Laut Mitteilung des Innenministeriums in München wurden in der Oberpfalz insgesamt 258 Fahrzeuge unter die Lupe genommen, von denen 76 beanstandet wurden.

Archivbild: Stephan Huber
von Erich Lobenhofer Kontakt Profil

Zum einen wegen 69 Verstößen gegen das Fahrpersonalrecht sowie wegen 45 Fällen von Fehlverhalten beim Transport von Gefahrgut. Letzteres betraf unter anderem einen 37-jährigen Sattelzugfahrer aus der Slowakei, der von Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Amberg auf dem A 6-Parkplatz Stocker Holz (Gemeinde Schmidgaden) überprüft wurde. Die Ordnungshüter sprachen von "massiven Mängeln an der Ladungssicherung" bei dem Auflieger mit französischer Zulassung, dessen Fahrer in Richtung Waidhaus unterwegs war. Die Zugmaschine ist in der Slowakei gemeldet.

Erst als der 37-Jährige Hilfsmittel zum Fixieren der 22 Tonnen besorgt und für ausreichend Stabilität gesorgt hatte, durfte er seinen Weg fortsetzen. Ihn selbst erwartet eine Anzeige nach dem Gefahrgutrecht über 300 Euro, seine slowakische Spedition ein Bußgeld über 800 Euro, weil dem Chauffeur kein ausreichendes Zubehör für einen geordneten Transport zur Verfügung gestellt worden war. Die Ladung - chemisches Feststoffmaterial auf Cobalt-BorBasis (Cobalt Boron Carboxylate) - sollte von Frankreich nach Ungarn gebracht werden.

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