04.03.2018 - 20:00 Uhr
Schmidgaden

Offene Fragen bei Friedhofsmauer

Der Pfarrfamiliennachmittag bietet wieder Information und Unterhaltung für die Besucher. Breiten Raum nimmt der Zustand der Friedhofmauer in Schmidgaden ein.

Ernst Bräutigam vorne informierte über den Zustand der Friedhofmauer
von Richard AltmannProfil

Pfarrgemeinderatssprecher Richard Altmann ging beim Pfarrfamiliennachmittag zunächst auf das vergangene Jahr ein. Seit zehn Jahren bilde die Pfarrgemeinde Schmidgaden eine Pfarreiengemeinschaft mit Rottendorf. Die Zusammenarbeit sei geregelt und funktioniere sehr gut, hob der Redner hervor. Die beiden Gemeinden haben zwar ihren eigenen Pfarrgemeinderat, in den vergangenen vier Jahren gab es aber einen gemeinsamen Ausschuss. Dieser Ausschuss beriet über die Gottesdienstzeiten und die Verteilung.

Bei den Gottesdienstzeiten betonte Altmann, dass Veränderungen nicht einfach seien. Denn für einen Gottesdienst sei nicht nur der Pfarrer, sondern es seien auch Mesner und Ministranten nötig. Gerade bei Gottesdiensten an Werktagen sei es nicht einfach, dass diese Personen Zeit haben. Änderungen könnten nur noch in Absprache mit allen erfolgen.

Im vergangenen Jahr organisierten Pfarrgemeinderat und die Kirchenverwaltung mit dem Frauenbund, der Katholischen Landjugendbewegung Schmidgaden, dem Theaterverein und der Feuerwehr Schmidgaden wieder das Pfarrfest. Als Höhepunkt hob Sprecher Altmann die Firmung mit Weihbischof Reinhard Pappenberger im Oktober hervor.

Schwere Suche

Im September wurde das Seelsorgeteam außerdem mit Pater Charles John Porimattahil verstärkt, der hier zwei Jahre als Pfarrvikar ausgebildet wird. Wie Altmann weiter betonte, habe sich in diesem Jahr die Suche nach Kandidaten für die Pfarrgemeinderatswahl sehr schwierig gestaltet. Am Ende hätten sich elf Personen bereiterklärt, für das Amt zu kandidieren. Aus dem bisherigen Gremium werden Bernadette Wienhold, Brigitte Hiesl, Martin Hermann und Josef Zaremba ausscheiden.

Ein Blick nach Trisching: Dort stehe die Innensanierung der Marienkirche an. Eine Kostenschätzung dafür liegt laut Altmann vor. Außerdem ist die Sanierung der Friedhofmauer in Schmidgaden geplant. Zum Schluss seiner Ausführungen dankte Altmann für das große Engagement in der Pfarrgemeinde im abgelaufenen Jahr. Pfarrer Gerhard Wagner hob im Anschluss die gute Zusammenarbeit in der Pfarreiengemeinschaft hervor. Das Miteinander sei humorvoll aber auch zielgerichtet.

Pater Charles nutzte die Gelegenheit, um sich beim Pfarrfamiliennachmittag vorzustellen. Er berichtete von seiner Zeit als Pfarradministrator im Bistum Bamberg. In den vergangenen beiden Jahren war er wieder in seiner Heimat Indien, wo er für das Priesterseminar zuständig war. Im vergangenen Jahr wurde ihm die Möglichkeit geboten, nach Deutschland zu kommen, um hier als Pfarrer tätig zu werden. Er habe sich gut eingelebt in der Pfarreiengemeinschaft, betonte er abschließend.

Sanierung nötig

Statiker Ernst Bräutigam informierte anschließend über den Zustand der Friedhofmauer in Schmidgaden. Er stellte dabei fest, dass keine statische Gefährdung vorliege, aber Renovierungsbedarf gegeben sei. Er zeigte die Schwachstellen der Mauer auf. Bürgermeister Josef Deichl bezeichnete die Zusammenarbeit mit der Pfarrgemeinde als gut. Beim Thema "Friedhofmauer" gebe es noch Klärungsbedarf mit der Kirchenstiftung. Das betrifft vor allem die Übernahme der Kosten. Deichl verwies auch auf die Tätigkeiten, die die Gemeinde für die Kirche erledigt: Winterdienst zum Beispiel. Die Kommune plane außerdem die Sanierung des Leichenhauses. Es sei zwar von der Gemeinde erstellt worden, stehe aber auf Kirchengrund. Außerdem soll laut Deichl der Kanal in der Pfarrer-Willkofer-Straße saniert werden. Dies könne aber erst erledigt werden, wenn die offenen Fragen in Sachen Friedhofmauer geklärt sind.

Musikalisch wurde der Pfarrfamiliennachmittag wieder durch den Kirchenchor unter der Leitung von Martina Neubauer gestaltet. Am Schluss gab es ein Quiz, das von Martin Bauer vorbereitet worden war.

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