11.04.2018 - 20:00 Uhr
SchmidgadenOberpfalz

Versammlung der Jagdgenossenschaft Trisching Weniger tote Rehe

In den vergangenen Jahren wurden im Jagdrevier Trisching zahlreiche Rehe im Straßenverkehr getötet. 2017 kam die Wende: Die Zahlen gingen zurück.

von Richard AltmannProfil

Nach der Begrüßung durch Jagdvorsteher Edwin Deichl berichtete Jagdpächter Matthias Päffgen bei der Versammlung der Jagdgenossenschaft Trisching über die jagdliche Situation im Revier. Die Abschusszahlen wurden demzufolge erfüllt. Es wurden 30 Rehe erlegt. Davon kamen acht im Straßenverkehr ums Leben. Im Revier konnte laut Päffgen außerdem ein kapitaler Bock erlegt werden. Hasen wurden keine geschossen. Im Sommer und Herbst sehe man sehr viele, doch dann verenden sie an einer Krankheit, führte der Jagdpächter weiter aus. Keine Bejagung habe es bei Fasanen und Rebhühner, die sehr selten im Revier vorkommen, gegeben. Außerdem wurden zehn Reiher und 28 Kormorane erlegt. Diese Zahlen entsprechen denen des Vorjahres. Wie Päffgen weiter ausführte, seien auch Störungen durch Krad- oder Quadfahrer deutlich rückläufig. Hier sei eine Entspannung eingetreten. Päffgen erinnerte in diesem Zusammenhang an seine Forderung aus dem Vorjahr, eine Beschilderung anzubringen, auf der deutlich gemacht werde, wer berechtigt ist, den Waldweg zu befahren. Zum Abschluss bedankte sich der Sprecher für die gute Zusammenarbeit mit den Jagdgenossen.

Zuvor hatte Jagdvorsteher Edwin Deichl seinen Bericht abgegeben und das Verhältnis zwischen Jagdpächtern und der Jagdgenossenschaft ebenfalls als sehr gut bezeichnet. Dritter Bürgermeister Eduard Delling warb darum, dass sich die Jagdgenossenschaft Trisching auch an der Wegesanierung beteiligen sollte. Die Versammlung beschloss anschließend einstimmig, den Jagdpachtschilling nicht auszubezahlen sondern in die Rücklagen zu geben.

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