12.07.2017 - 20:00 Uhr
SchmidmühlenOberpfalz

Jung und Alt vereint beim Generationentag Grenzenloser Spaß

Jung und Alt vereint beim Generationentag: Das machte allen Teilnehmern großen Spaß. Bei allen Spielen herrschte der olympische Geist: "Dabei sein ist alles."

Eine blinde Schlange war am Sportplatz unterwegs. Bilder: bjo (2)
von Johann BauerProfil

Feierlich begann das Miteinander mit einem Gottesdienst vor dem Sportheim, den Pfarrer Werner Sulzer mit vielen Besuchern feierte. Viele Erwachsene und Kinder brachten sich bei der Gestaltung mit ein. Anstatt einer Predigt gab es ein Sprechspiel. Dieses handelte von einer Vollversammlung der Tiere, bei der mehrheitlich ein Tag der offenen Tür beschlossen wurde, um die Menschen besser kennenzulernen. Nachdem sie sorgfältig das Risiko durchgesprochen hatten (schließlich ist es immer ein Risiko, Menschen zu begegnen), wurden die Vögel beauftragt, die Menschen einzuladen. Es sollte ein Fest der Begegnung, ein fröhliches Fest werden.

15 Spielstationen

Der Löwe wies dabei vier Menschen ab, die nur über ihr Aussehen, Nutzen, Geld, Macht und Waffen sprachen. Die Tiere wollten schon alles absagen, als drei singende Kinder angehüpft kamen. Verblüfft fragte sie der Löwe: "Warum singt und springt ihr?" Die Kinder antworteten: "Weil wir uns freuen und froh sind, dass wir leben. Weil wir mit euch spielen und ein Fest feiern wollen und weil man nur miteinander richtig spielen und froh sein kann." Die Tiere nahmen die drei Kinder herzlich auf.

Der Generationentag stand ganz unter dem olympischen Motto "Dabei sein ist alles" und führte die verschiedenen Altersklassen zusammen. Am Sportplatz waren 15 einzelne Spielstationen aufgebaut, jede musste innerhalb von vier Minuten absolviert werden. Eine Mannschaft bestand aus vier Spielern: einer über 50 Jahre, einer zwischen 25 und 50 Jahre, ein Jugendlicher von 15 bis 25 Jahre und ein unter 14-jähriges Kind.

Mit Hilfe einer Tragspritze mussten Bälle von Warnhüten herunter gespritzt werden - dabei bekam auch so mancher Spieler etwas vom Nass ab, was aber eine wohltuende Abkühlung war. Geschick war gefragt, um anhand von Karten aus vorgegebenen Bauteilen bestimmte Gebilde nachzubauen oder an einer Holzwand einen Spielstein möglichst weit zu bringen. Das Team war gemeinsam gefordert, um mit einer Vorrichtung einen Bauklotz aufzunehmen und aufeinander zu stapeln. Beim Eisschollenspiel musste eine bestimmte Strecke zurückgelegt werden, wobei die vier Spieler nur auf den Eisschollen-Teppichfliesen stehen durften. Beim Rundholzturm stapelte man in festgelegter Reihenfolge Rundhölzer aufeinander - der Turm durfte natürlich nicht umfallen. Tastgefühl und Gedächtnis waren gefragt, um Gegenstände in einem Karton zu erfühlen und dann aus dem Gedächtnis heraus aufzuschreiben oder zu nennen.

Die Augen verbunden

Geschick musste man beim Staffelkorbball beweisen, fußballerische Fähigkeiten brauchte man beim Elferkönig, ehe jeder Teilnehmer fünf Ringwürfe mit unterschiedlichen Wertungen erhielt. Spaß machte das Spiel, bei dem man einen Ball in die Luft warf und blitzschnell einen Gegenstand vom Tisch nehmen musste. Sogar eine blinde Schlange zog im Sportplatz seine Kreise. Dabei wurden drei Mitgliedern die Augen verbunden, nur der hintere Teilnehmer konnte sehen und musste durch Klopfen auf die Schulter die Vordermänner durch den Parcours dirigieren. Kraft und Ausdauer waren erforderlich, um einen Medizinball zu transportieren, der über den Kopf durch die Beine wanderte.

Nach der Hälfte der Spiele war eine Pause eingelegt worden, damit die Teilnehmer wieder Kraft tanken konnten. Kühle Getränke und Bratwürste vom Sportverein oder Kaffee und Kuchen vom Pfarrgemeinderat füllten die Akkus der Teilnehmer wieder auf. Nach gut drei Stunden standen die Platzierungen fest. Pfarrer Werner Sulzer und Pfarrgemeinderatssprecher Johann Bauer verteilten die Urkunden an die Teams. Teilgenommen hatten die Ministranten, der Frauenbund mit zwei Mannschaften, das katholische Landvolk, die SPD mit drei Teams, Kindergarten, Bücherei mit zwei Mannschaften, Heimat- und Kulturverein, Feuerwehrjugend, Stammtisch Eglsee, Tischtennis und der Sportverein.

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