30.08.2017 - 11:40 Uhr
SchmidmühlenOberpfalz

Winbucher feiern Kirwa Der Kleine und der Große

Viele Gäste hatten sich zum Kirwabesuch nach Winbuch begeben. Ab dem Frühschoppen herrschte reges Treiben neben dem Dorfgemeinschaftshaus. Ob mit dem Auto, Fahrrad oder zu Fuß, viele kamen und schauten sich die imposanten landwirtschaftlichen Maschinen an.

Richtig klein stand der Fendt neben seinem großen Bruder im Gelände. Bilder: bjo (2)
von Johann BauerProfil

Winbuch. Das Wahrzeichen der Winbucher Kirwa steht mit 36 Metern Höhe neben dem Dorfgemeinschaftshaus. Der Baum wurde mit einem Kran aufgestellt. Traditionell machten sich am Freitag die freiwilligen Helfer auf, um eine geeignetes Objekt zu suchen.

Bereits bei der Suche wird darauf geachtet, so die Verantwortlichen, dass der Baum die nötige Dicke und Länge hat. Beim Fällen des Riesen darf der Wipfel nicht abrechen. "Beim Transport haben wird die Spitz extra mit Seilen hochgebunden, aber genau zehn Meter vor dem Ziel am Dorfgemeinschaftshaus ist sie uns beim Transport abgebrochen", erzählte lachend Michael Spies.

Kränze gebunden

Die Kränze wurden wieder von den Winbucher-Moidln mit Unterstützung der älteren Vereinsmitgliedern gebunden. Nachdem der Baum am Nachmittag durch einen Kran der Firma Fischer aufgestellt war, wurden mit Muskelkraft Stützpfähle mit einem Schlegel eingeschlagen, um das Wahrzeichen zu sichern.

Traditionell wurde das Kirchweihfest am Sonntag mit einem Gottesdienst in der Filialkirche begonnen. Nach dem Gottesdienst hatte die freiwilligen Helfer der Dorfvereine alle Hände voll zu tun, denn es herrschte reger Betrieb am Dorfgemeinschaftshaus. Bereits zum Mittagstisch strömten die Besucher herbei. Neben dem Dorfgemeinschaftshaus fand eine Ausstellung historischer landwirtschaftlicher Geräte statt. Die schattigen Plätze rund um den Baum waren besetzt. Für die nötige Kirwamusik zum Frühschoppen sorgten die Übler-Boum.

Landwirtschaftliche Geräte

Es wurde den Besuchern auch ein reichhaltiges Küchenbüfett angeboten, neben Getränken und Grillspezialitäten. Verbunden mit der Kirwa war eine imposante Ausstellung alter landwirtschaftliche Geräte. Es herrschte ein Kommen und Gehen der Besucher, die sich zahlreich bis in die Abendstunden vor dem Dorfgemeinschaftshaus aufhielten.

Am Kirchweihmontag lockten um 11 Uhr Frühschoppen und ab 11.30 Uhr der Mittagstisch viele Gäste aus nah und fern. Die Winbucher Jugend war am Nachmittag mit dem Kirwabär im Ort unterwegs, ehe ab 20 Uhr die Salleröder Boum zur Unterhaltung aufspielten. Gegen 22 Uhr wurde der Kirwabaum verlost.

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