08.02.2018 - 20:00 Uhr
Schmidmühlen

Das Brauchtum an Unsinnigen Donnerstag in Schmidmühlen Statt Krawatte eine Scharte

Schneidige Damen waren am Donnerstagvormittag bei Bürgermeister Peter Braun zu Gast, freilich nicht, um ihn am Krawattl zu packen, sondern um es ihm zurechtzustutzen. Dass alle Jahre auch der Schmidmühlener Bürgi samt seinem Gemeindestab, sprich den Rathausbediensteten, herhalten muss, gehört schon seit langen Jahren zu den gepflegten Fastnachtseinrichtungen. Im nächsten Jahr sind es 30 Jahre, dass dieses wohl im 19. Jahrhundert entstandene Brauchtum zelebriert wird. Übrigens seit 29 Jahren ist Petra Fellner im Team der schnittsicheren Damen dabei.

Statt Krawatte eine Scharte: Das schmückende Stoffteil um den Hals von Bürgermeister Peter Braun war heuer etwas zu wenig, um alle am Donnerstagsschnitt teilhaben zu lassen. Deshalb kam dazu auch noch die eine oder andere Scharte im Haupthaar des Bürgi. Bild: bö
von Paul BöhmProfil

Im Markt gehört es auch dazu, dass sich die schnittfesten Damen nach einem opulenten Frühstück auf den Weg durch den Markt machen und nach Opfern Ausschau halten.

Wenn es keine Krawatte ist, dann darf es auch schon mal ein Schuhband, ein überflüssiger Knopf oder ein dezente Scharte im Haupthaar sein. Also statt Krawatte eine Scharte - aber damit muss "Mann" an diesem Tag eben zurechtkommen.

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