Jahreshauptversammlung des Heimat- und Volkstrachtenvereins Schmidmühlen
Botschafter im Chiemgau

Zur Vorbereitung des Jubiläums zählt auch die Sichtung historischen Bildmaterials, das zeitweise erst in den letzten Wochen von Peter Preußl gefunden wurde (von links): Michael Koller, Gerald Stauber, Markus Mehringer, Peter Preußl und Hermann Weigert. Bilder: pop (2)
Kultur
Schmidmühlen
05.04.2018
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2019 wird der Heimat- und Volkstrachtenverein Schmidmühlen 90 Jahre alt. Der Termin steht mit dem 29. und 30. Juni bereits fest. Angelaufen ist unterdessen bereits der Countdown.

Dies wurde bei der Jahreshauptversammlung bekanntgegeben. Dazu listete Vorsitzender Gerald Stauber eine breite Palette an Veranstaltungen und Terminen ebenso auf wie Jugendleiterin Michaela Mehringer. Nach wie vor gehören die Trachtler zu den wichtigen und großen Vereinen im Markt Schmidmühlen. Dies hat sich auch in den letzten Jahren nicht geändert.

Der Mitgliederstand konnte wieder stabil gehalten werden. Mit Ehrenmitglied Anton Bruckmüller, August Eckmeder, Ella Döberl und Katharina Feuerer verstarben vier langjährige Mitglieder. Zwei traten aus, sieben ein. Der Verein zählte Ende 2017 exakt 300 Mitglieder. Auch im Vorjahr standen zahlreiche Veranstaltungen im Kalender. Ein musikalisches Schmankerl und einen kurzweiligen Nachmittag servierte der Verein im April Mitgliedern und vielen Gästen im Trachtenheim: ein Wirtshauslieder-Singen. Ein unvergessliches Erlebnis - nicht nur wegen der großen Hitze - war die Teilnahme an einem Trachtenfest im Chiemgau.

Echtes Aushängeschild

Mit dem Heimat- und Volkstrachtenverein hat nicht nur Schmidmühlen, sondern auch der Landkreis Amberg-Sulzbach ein echtes Aushängeschild. Während andernorts Trachtenvereine mehr oder weniger ums Überleben kämpfen, repräsentierten sich die Schmidmühlener im Chiemgau als Botschafter des Amberg-Sulzbacher Lands. Der Verein folgte der Einladung von Anton Hötzelsberger.

Ein Arbeitseinsatz war 2017 beim Trachtenkreuz angesagt. Es gehört zu den markanten Wahrzeichen von Schmidmühlen. Es wurde 1954 zum 25-jährigen Priesterjubiläum des damaligen Pfarrers und Dekans Otto Gillitzer am Theilberg aufgestellt. Durch Witterungseinflüsse wurde das Kreuz im Laufe der Jahrzehnte morsch und 1992 neu errichtet. Seither wurde es wiederholt in Schuss gebracht. Die Mitglieder Markus Mehringer und Josef Fleischmann restaurierten es erneut und stellten es mit vielen Helfern wieder auf.

Elf Mitglieder

Stets ein Gewinn beim Ferienprogramm ist der Heimat- und Volkstrachtenverein, der in den vergangenen Jahren immer wieder Veranstaltungen anbot. Zehn Mädchen kamen in den Schatten des mächtigen Hammerschlosses, um gemeinsam zu basteln. Jugendleiterin Michaela Mehringer ging kurz auf die Jugendarbeit ein. Die Gruppe zählt elf Mitglieder, die sich vorbildlich in die Vereinsarbeit eingebracht haben. Positiv fiel der Kassenbericht Gerhard Reheis aus. Trotz vieler Ausgaben kann der Verein auf ein solides Finanzpolster bauen. Bürgermeister Peter Braun zollte den Trachtlern großen Respekt für ihre Arbeit. Nach der Renovierung des Trachtenkreuzes soll dieses im Advent wieder im vorweihnachtlichen Lichterglanz erstrahlen.
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