05.12.2017 - 20:00 Uhr
SchmidmühlenOberpfalz

Schmucker Adventsmarkt am Kirchplatz in Schmidmühlen Weihnachtliche Gerüche

Der Kirchplatz verzaubert sich am ersten Adventswochenende in einen Budenmarkt mit vielen Besuchern. Das Programm wird sehr gut angenommen. Eingebunden ist eine adventliche Stunde in der Pfarrkirche, gestaltet von Gruppen und Vereinen.

Warm eingepackt, kann man bei leichtem Schneefall mit der Kutsche durch Schmidmühlen fahren.
von Johann BauerProfil

Passend für den Markt begann es ab 15 Uhr leicht zu schneien. Und die Besucher waren gekommen, um verschiedene Waren in den Buden zu bestaunen. Darunter waren neben zahlreich angebotenen Bastelsachen auch Glühwein sowie Brat- und Roßwürste. Zur Freude der Gäste spielte die Bläsergruppe der Blaskapelle St. Ägidius adventliche Weisen am Markt.

Wer wollte, konnte sich warm eingepackt, durch die Straßen von Schmidmühlen mit der Pferdekutsche transportieren lassen. Vor allem Kinder waren begeistert von der Fahrt. Michael Fischer hatte seine zwei Rösser prächtig herausgeputzt.

Warmer Met

Am Samstag und Sonntag konnte man sich am Kirchplatz durch weihnachtliche Gerüche und wunderbar stimmungsvoll eingerichtete Stände in Weihnachtsstimmung bringen lassen. Zu genießen gab es selbst gemachte Spezialitäten wie Plätzchen, Waffeln, Crêpes und Bratwürste bei Trachtenverein, Kirwagemeinschaft und Kolpingsfamilie. Bei der Jugendfeuerwehr Schmidmühlen wurden Lángos und Apfelpunsch angeboten. Glühwein und warmer Met durften zu dieser Jahreszeit bei Ministranten und Imkern nicht fehlen.

Losglück versucht

Ebenso wurde an den Ständen Gebasteltes angeboten. Mit viel handwerklichem Geschick ist attraktiver Weihnachtsschmuck wie Bienenwachskerzen oder Spielzeug aus unterschiedlichsten Materialien beim Landvolk, Katholischen Frauenbund und Kindergarten entstanden. Sein Losglück konnte man bei den Eltern-Kind-Gruppen versuchen.

Zur adventlichen Stunde hatten sich Besucher in der Pfarrkirche eingefunden. Pfarrgemeinderatssprecher Johann Bauer hatte die jeweiligen Texte dazu vorbereitet. Das Thema lautete "Warten". "Advent ist eine erwartungsvolle Zeit - eine Zeit voll des Wartens. Wobei Warten im Regelfall nicht zu unseren menschlichen Stärken zählt", so Pfarrer Werner Sulzer. Mit musikalischen Beiträgen untermalten Bläser- und Flötengruppe der Blaskapelle St. Ägidius, Cantores und der Kirchenchor.

"Was heißt Advent?", fragte Pfarrgemeinderatssprecher Johann Bauer. Advent - das bedeute Ankunft. Was sei damit gemeint? Wer oder was solle ankommen? Den Christen gehe es in dieser Zeit um die Ankunft des Herrn Jesus Christus. "Wir warten - oft vergebens, wir erwarten jemanden - und er kommt nicht, wir hoffen - die Zukunft scheint ohne Ausweg", betonte Monika Jell (Kolping).

Eine Geschichte über eine alte Frau, die auf Gott wartete, las Josef Färber vom Landvolk. "Wir leben von einer Erwartung zur anderen, wir erwarten Besuch, wir erwarten unser großes Glück, wir erwarten gutes Wetter, wir erwarten bessere Zeiten", sagte Anna Probst vom Katholischen Frauenbund.

Aus dem Buch Jesája las für die KAB Thea Sollfrank. Nach der adventlichen Stunde verkaufte der Pfarrgemeinderat Kaffee und Kuchen im Allzweckraum.

Angst weicht

Pfarrgemeinderatssprecher Bauer begrüßte die Besucher des Marktes und den Nikolaus, der auch zum Adventsmarkt zog. Mit Spannung warteten die kleinen und großen Besucher auf die Ankunft. Der Nikolaus kam in der Pferdekutsche an. Die Angst war bald verfolgen, als er an die Kinder Schokonikoläuse verteilte.

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