Zum 43. Mal war in Dietldorf zum Dorfabend kurz vor Weihnachten eingeladen
Weihnachtssterne über dem Pankratiushaus

Weihnachtssterne strahlen über Dietldorf und dem Pankratiushaus, möglich machte dieses Motto die Blaskapelle bei der 43. Dorfweihnacht.
Kultur
Schmidmühlen
22.12.2016
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Gemeinsam sind sie schon eine Klasse für sich - Sie spielten Adventslieder zum Mitsingen

Weihnachtssterne über Dietldorf und dem Pankratiushaus. Darauf mussten auch heuer die Dietldorfer, Emhofer, Rohrbacher und Lanzenrieder nicht verzichten.

Dietldorf. (bö) Auf stillen Wegen begleiteten die Musiker der Blaskapelle Dietldorf für ein paar Stunden durch abendliche Adventstunden. Auch wenn es draußen auf dem Dorfplatz recht frostig war und die eine oder andere Eisblume auf den Autofenstern aufblühte, leuchteten die Sterne mit viel Wärme und Geborgenheit über dem Pankratiushaus.

Die Nachwuchsgruppe

Da wurde manch gelesene Weihnachtspassage zum Besten gegeben und durch Episoden aus dem Fundus des Dorfnikolaus und dessen findiger Sekretärin Karin Beer, die das ganze Jahr über fleißig am Sammeln gewesen war, untermalt. "Morgen kommt der Weihnachtsmann" hieß es von der Nachwuchsgruppe unter der Leitung von Sabine Brettner. Von vergessenen Noten, von gespielter Müdigkeit und manch kleiner Gaunerei erzählten die jungen Leute ihre Geschichtchen aus dem Probenalltag.

Kleine Weihnachtsmusik

Die Vorstandskapelle hatte die Stücke Leningrad und die kleine Weihnachtsmusik von Jacob de Haan einstudiert. Die Chorprobe der Musikerfrauen nach Texten aus dem Alltagsleben von Franziska Pritschet und ihres Organisten Ludwig Widenmayer kam so toll an, dass sie gleich von Pfarrer Helmut Brügel als neuer Kirchenchor arrangiert werden sollte.

Dass die Dietldorfer zusammen mit ihrer Blaskapelle und den dörflichen Vereinen wieder viel erreicht haben, daran erinnerte Vorsitzender Maximilian Beer. Wie er aus dem Jahreskreis informierte, ist man trotz eines vermeintlich ruhigen Jahres auf knapp 40 Auftritte gekommen.

Ein wenig Zeit zum Innehalten zu finden, dazu den Segen für das anstehende Weihnachtsfest und ein gesundes Jahr 2017 wünschten mit ihren Grußworten Pfarrer Brügel und sein evangelischer Mitbruder Gottfried Tröbs. Von Dietldorfer Seite bedankten sich Ortssprecher Andreas Beer und Pfarrgemeinderatssprecher Sebastian Brettner für das Zusammenstehen in der Dorfgemeinschaft. Für den Nordbayerischen Musikbund würdigte Kreisvorsitzender Sepp Ferstl die Arbeit der Kapelle.

Viele Ereignisse zum Schmunzeln haben im zu Ende gehenden Jahr das Dorfleben mitgeprägt, meinte der Nikolaus in seinen Erzählungen. Da hörte man die Intention zur Gewinnung neuer Mitglieder durch die richtige Partnerwahl. Sogar das Notenchaos fand man im Goldenen Buch vermerkt. Die Ausflüge nach Südtirol und Ruhla im Erzgebirge steckten manchem Dietldorfer noch mehrere Wochen in den Knochen, wusste der himmlische Herr zu berichten. Dass sich die neue Vorstandsriege um Maximilian Beer und Sabine Bretter hervorragend etabliert hat, das freute den Nikolaus besonders. Die "Kirwaschwäche" mancher Musiker wurde erklärt und selbst die Geschichte mit der feuchte Ecke im Probenheim ist dem Nikolaus nicht verborgen geblieben.

Dann ging es weiter mit den musikalischen Weihnachtsgrüßen, die die Kapelle unter der Leitung von Volker Schmidt verteilte. "Pop looks Beehoven" war zu hören und Rod Stewards Ballade "Have i told you latley", ließ manche Dorfabendbesucher ins Schwärmen geraten, ehe sich die Musiker mit Zugaben verabschiedeten.
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