Bundesforstbetrieb in Schmidmühlen erweitert - Größter Betrieb in der Bundesrepublik
Von einst fünf auf 18 Mitarbeiter

Gewachsen auf allen Ebenen ist der Bundesforstbetriebe in der Kreuzbergstrasse in Schmidmühlen. Neben einem zentralen Parkplatz wurde auch der Verwaltungsbereich erweitert. Bild: hfz
Lokales
Schmidmühlen
16.04.2013
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Gewachsen auf allen Ebenen ist in den vergangenen Jahren der Bundesforstbetrieb Hohenfels mit Sitz in Schmidmühlen. Hintergrund war die Neuausrichtung innerhalb der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben gewesen, aus der der Bundesforstbetrieb wesentlich gestärkt hervorgegangen ist.

Zusätzliche Büroflächen schaffte man in der Kreuzbergstraße mit der Aufstockung des Garagentraktes, dazu kamen noch behindertengerechte Ausstattungen des Büro- und Verwaltungsgebäudes, ein neuer Sozialraum, ein Freisitz und ein zentraler Parkplatz am Rande des Schlegelgrabens. Die Einweihung fand in den vergangenen Tagen statt.

Der Zuständigkeitsbereich des Bundesforstbetriebes (BFB) Hohenfels umfasst bundeseigene Liegenschaften in den Regierungsbezirken Oberbayern, Niederbayern und Schwaben sowie in großen Teilen die Oberpfalz und Mittelfranken. Die Ausdehnung des Betriebes beträgt circa 49 000 Quadratkilometer und umfasst damit fast 70 Prozent der Landesfläche Bayerns. Betreut werden rund 38 000 Hektar Gesamtfläche, davon rund 18 000 Hektar Wald in fast allen Wuchsgebieten Bayerns.

Der Bundesforstbetrieb Hohenfels ist einer von 17 Bundesforstbetrieben in Deutschland. Er gliedert sich regional in drei Betriebsbereiche mit 18 Forstrevieren sowie funktional in die Bereiche Naturschutz, Liegenschaftsmanagement, Forstflächenverkauf und einen Querschnittsbereich mit Service, Finanzen und Controlling. Im neuen Bundesforstbetrieb arbeitet man derzeit mit etwa 70 Beschäftigten. Die Beschäftigtenzahl im Forstbetrieb in Schmidmühlen ist von ehedem 5 Mitarbeitern auf 18 gestiegen.

38 000 Hektar Fläche

Wie der Leiter Dr. Markus Perpeet bei einer kleinen Einweihungsfeier der neuen Gebäudeteile informierte, werden von Schmidmühlen aus etwa 38 000 Hektar Gesamtfläche betreut. Damit ist Schmidmühlen der größte Bundesforstbetrieb in Deutschland. Dazu war es erforderlich gewesen, neue Verwaltungskapazitäten zu schaffen. In Schmidmühlen sind neue Arbeitsplätze entstanden und der Bedarf an Büroflächen war gewachsen. Die Aufstockung eines Nebengebäudes und die Anlage von Parkplätzen hat letztendlich dazu beigetragen, dass die verwaltungstechnischen Rüstzeiten für die neuen Erfordernisse zügig umgesetzt werden konnten.

Sowohl Bürgermeister Peter Braun als auch der Leitende Regierungsdirektor Heribert Meyer zeigten sich erfreut über die Stärkung des Bundesforstbetriebes in der Region. Braun merkte an, er werde auch in Zukunft die Belange des Bundesforstes unterstützen, so wie dies erst im vergangenen Jahr mit der Übernahme der Bauträgerschaft für die Renovierung der Kirche in Bergheim als Sommerquartier der Großen Hufeisennase gemacht worden war.
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