Ausbau Rosenstraße auf der Zielgeraden
Nun kommen die Pflasterer

Jour Fixe für den Marktgemeinderat in der Rosenstraße: Erfreulich ist, dass man sehr gut im Zeitplan liegt und dass vor allem die Baukosten eingehalten werden können, hieß es. Bild: bö
Politik
Schmidmühlen
05.09.2017
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Der Ausbau der Rosenstraße in Schmidmühlen biegt auf die Zielgerade ein. Die großen Erdarbeiten, die Erneuerung eines Kanalabschnittes und der Wasserleitungsbau in Teilen der Straße sind abgeschlossen. In den vergangenen Tagen machte sich der Marktgemeinderat ein Bild vom Ausbaustand.

"Mitte dieser Woche können die Pflasterer mit ihrer Arbeit anfangen", so die Information von Diplom-Ingenieur Rainer Rubenbauer und Bauleiter Siegfried Däs von der Firma Rubenbauer. Gute Arbeit bestätigte Bürgermeister Peter Braun den Mitarbeitern der Firma Rubenbauer mit ihrem Polier vor Ort, Tobias Neumüller.

"Bedanken möchten wir uns auch bei den Anliegern für ihre Nachsicht während der großen Bauarbeiten", merkte Bürgermeister Peter Braun an. Die Sinkkästen sind bereits gesetzt und wenn alles nach Plan verläuft, können Ende Oktober beide Asphaltdecken aufgebracht werden. Dass man im Rahmen der Ausschreibungskosten liegt, freute nicht nur Bürgermeister Peter Braun und den Marktgemeinderat, sondern auch die Anlieger, die während der Bauphase doch die eine oder andere Unannehmlichkeit hinnehmen mussten.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 425 000 Euro. Davon entfallen auf den Straßenausbau 285 000 Euro, auf den Kanalbau 95 000 Euro und auf den Wasserleitungsbau 40 000 Euro. Etwa 5000 Euro sind für technische Dinge eingeplant, wie die Verlegung von Leerrohren, um bei Nachrüstungen, wie bei DSL, nicht mehr die Straße öffnen zu müssen.

Auf einer Länge von etwa 200 Metern wurde die Kanalhaltung ausgetauscht. Dazu war noch die Erneuerung der Wasserleitung, eine teilweise Erneuerung der Bordsteine und der Gehwege sowie der Austausch von Wasserschiebern und der teilweise Neuaufbau der Straße vorgenommen worden.

Wie bei dem Jour Fixe auch zu hören war, haben sich die Ergebnisse der Kernbohrungen bestätigt, dass die Straße in weiten Teilen nicht nach dem Stand der damaligen Technik gebaut worden ist. In Teilen war auch schon bei früheren Sanierungsarbeiten eine mangelhafte Verfüllung der Kanaltrasse festgestellt worden.

"Wenn alles so gut weiter verläuft, können wir unser Zeitfenster einhalten", informierte Bürgermeister Peter Braun. In der Planungsphase hatte man vom November 2017 gesprochen, bis die Straße wieder nutzbar sein wird. Es könnte aber schon ein paar Wochen früher werden.

Nach dem im Jahr 2013 aufgestellten Straßensanierungskonzeptes des Marktes Schmidmühlen wird man die Sanierung der etwa 900 Meter langen Harschhofer Straße anpacken müssen, informierte Bürgermeister Braun vor Ort. "Angedacht sind die Planungsarbeiten im Jahr 2018. "Der Ausbau der Harschhofer Straße wird in den Jahren 2019/2020 auf die Tagesordnung kommen". Hier gibt es noch Überlegungen, ob man die Straße in einem Bauabschnitt saniert, oder in zwei Bauabschnitte aufteilt. Bei der Besprechung hörte man, dass der Ausbau auf der bestehenden Trasse erfolgen wird.

Nach einer ersten Kostenschätzung wird man nahe an die Zwei-Millionen-Euro-Grenze für den Ausbau kommen. Soviel könne jetzt schon gesagt werden, merkte Bürgermeister Peter Braun nach einer ersten Kostenschätzung des Ingenieurbüros Rubenbauer an. Etwa eine Million Euro wird man in den Straßenausbau investieren müssen.

Für den Wasser- und Kanalbau wird man ebenfalls mit einer Million Euro kalkulieren müssen, so eine erste Information. "Wenn wir nähere Einzelheiten haben, werden wir natürlich im nächsten Jahr die Bürger zu einer Informationsveranstaltung einladen", so Braun.

Ob ein Radweg, oder ein kombinierter Geh- und Radweg mitgebaut werden, darüber wird man erst noch diskutieren müssen, war bei dieser ersten Zusammenkunft zu hören.

Wie Braun informierte, wird Mitte September 2017 der Breitbandausbau in der 2. Bauphase anlaufen. "Es geht hier um die Ortschaften Winbuch, Greining, Harschhof und Pettenhof".

Wenn alles so gut weiter verläuft, können wir unser Zeitfenster einhalten.Bürgermeister Peter Braun
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